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Vielseitigkeits-EM: Deutsche Equipe muss um Führung bangen

31.08.2019 13:26
Andreas Dibowski verpasste das vorgegebene Zeitlimit
© PIXATHLON/PIXATHLON/SID/
Andreas Dibowski verpasste das vorgegebene Zeitlimit

Die deutsche Equipe muss bei der Vielseitigkeits-EM in Luhmühlen zur Halbzeit des Geländeprogramms um die Führung bangen. Sowohl Andreas Dibowski als auch Kai Rüder konnten auf der anspruchsvollen Strecke das vorgegebene Zeitlimit (10:10 Minuten) nicht einhalten.

Lokalmatador Dibowski aus dem benachbarten Egestorf benötigte im Sattel von Corrida für die knapp sechs Kilometer lange Strecke 10:17 Minuten. Rüder, der als Ersatzreiter kurzfristig in die deutsche Mannschaft gerückt war, brauchte mit Colani Sunrise sogar 10:50 Minuten.

"Corrida war zu Beginn etwas hektisch. Bis zur achten Minute sah alles gut aus, dann haben wir etwas Zeit verloren", sagte Dibowski, für den der Geländekurs in der Lüneburger Heide "fantastisch konzipiert" war.

Rüder hatte am Start Probleme, sein Pferd wollte nicht in die Box. "Da ist er plötzlich explodiert. Man versucht dann beruhigend einzuwirken, doch das ist nicht so leicht", sagte der Reiter.

Das deutsche Team muss nun hoffen, dass der dreimalige Olympiasieger Michael Jung (Horb) mit Chipmunk und Ingrid Klimke (Münster) mit Hale Bob im Limit bleiben. Nach der Dressur hatten die Gastgeber das Ranking noch klar angeführt, Jung und Klimke lagen auch in der Einzelwertung vorne.

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