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Dibowski enttäuscht bei Vielseitigkeits-EM

29.08.2019 15:25
Andreas Dibowski sorgte für Ernüchterung
© Martin Rose, getty
Andreas Dibowski sorgte für Ernüchterung

Freud und Leid lagen bei der deutschen Equipe nach dem ersten Tag der Vielseitigkeits-EM in Luhmühlen eng beisammen. Startreiter Andreas Dibowski sorgte in der Dressur im Sattel von Corrida für Ernüchterung, Kai Rüder übertraf mit Colani Sunrise die Erwartungen.

"Ich bin total geschockt und habe mit einer deutlich besseren Bewertung gerechnet", ärgerte sich Dibowski nach seinem Auftritt im Viereck. Nur 65,42 Prozent erzielte das Paar, kassierte damit 34,6 Minuspunkte und fiel weit zurück. Wahrscheinlich liefert der Lokalmatador das Streichergebnis im deutschen Team.

Wesentlich souveräner absolvierte Rüder die Prüfung und sicherte sich mit nur 25,8 Minuspunkten gleich einen Platz im Spitzenfeld. "Der Einstieg ist gelungen. Jetzt wird man sehen, was das für den weiteren Verlauf der EM wert ist", sagte Rüder. Der 48-Jährige war mit seinem Oldenburger Wallach kurzfristig in die deutsche Mannschaft gerückt, weil sich die Stute Corvette von Andreas Ostholt verletzt hatte.

Am Freitag gehen die deutschen Top-Reiter Michael Jung und Ingrid Klimke ins Geviert. Jung ist dreimaliger Titelträger, Klimke gewann bei den letzten kontinentalen Titelkämpfen 2017 in Strzegom/Polen Einzel-Gold. Beide zählen auch in Luhmühlen wieder zu den Titelaspiranten.

Nach der Dressur am Freitag wird das Programm mit dem Geländeritt (Samstag) und dem Springen (Sonntag) fortgesetzt.

 

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