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Verein bestätigt Medienbericht

96 und Kind beschließen neuen Umgang mit 50+1-Regel

26.08.2019 12:48
Martin Kind ist mit seiner Übernahme von Hannover 96 gescheitert
© unknown
Martin Kind ist mit seiner Übernahme von Hannover 96 gescheitert

Bei Hannover 96 haben der eingetragene Verein und die ausgegliederte Profifußball-Gesellschaft ihren Streit um den Umgang mit der 50+1-Regel nun auch offiziell beigelegt.

Die Hannover 96 GmbH & Co. KGaA bestätigte am Montag einen entsprechenden Bericht des "Sportbuzzers" und lud für den späten Nachmittag (17:00 Uhr) zu einer Pressekonferenz, unter anderem mit dem Mehrheitsgesellschafter Martin Kind und dem Vereinsvorsitzenden Sebastian Kramer, ein.

Kernpunkt der Einigung ist, dass die 50+1-Regel bei Hannover 96 weiterhin gilt, der Einfluss des Muttervereins auf die Profifußball-Gesellschaft aber trotzdem begrenzt wird.

Eigentlich soll die nur in Deutschland gültige 50+1-Regel sicherstellen, dass Vereine auch dann die Entscheidungsgewalt über ihre Profiabteilungen behalten, wenn sie diese in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert haben. 

Beim Bundesliga-Absteiger sollen der Hannover 96 e.V. und die Kapitalseite um Martin Kind in Zukunft aber ein gleichwertiges Mitspracherecht bei der Besetzung der Profi-Geschäftsführung haben.

Kind rettet Verein mit Millionenspende vor der Insolvenz

Nach übereinstimmenden Berichten von "Sportbuzzer" und "Bild" hat die Deutsche Fußball Liga dieser Regelung bereits zugestimmt. Nach Angaben der 96er wurde bereits am Freitag ein "Hannover-96-Vertrag" unterschrieben, der "eine erfolgreiche Entwicklung des Amateur- und Leistungssports bei Hannover 96 fördern und die Wettbewerbsfähigkeit des Profifußballs auch für die Zukunft sichern" soll.

Dass der Mutterverein diesem Vertrag zustimmte, hat den Medienberichten zufolge einen einfachen Grund: Danach retten die vier Gesellschafter des Profifußballbereichs den e.V. mit einer Spende von sechs Millionen Euro vor der Insolvenz.

Kind hatte zunächst seit 2017 versucht, eine Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regel zu erhalten und den Profifußballbereich auf diesem Weg zu übernehmen.

Den entsprechenden Antrag zog er jedoch im Juli endgültig zurück. Der Hannover 96 e.V. wird seit einer Mitgliederversammlung im März von Kind-Gegnern geführt, was beide Seiten zu dieser Einigung zwang.

 

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Tabelle

#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1VfB StuttgartVfB StuttgartVfB Stuttgart642011:7414
2Hamburger SVHamburger SVHamburger SV541013:31013
3Arminia BielefeldArminia BielefeldBielefeld633014:8612
4SpVgg Greuther FürthSpVgg Greuther FürthGr. Fürth63219:7211
5Erzgebirge AueErzgebirge AueAue63218:6211
6SV SandhausenSV SandhausenSandhausen63127:5210
7VfL OsnabrückVfL OsnabrückOsnabrück63039:549
8Karlsruher SCKarlsruher SCKarlsruhe630310:12-29
91. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846Heidenheim622211:928
101. FC Nürnberg1. FC NürnbergNürnberg62229:12-38
11Jahn RegensburgJahn RegensburgRegensburg621312:937
12Dynamo DresdenDynamo DresdenDresden61329:11-26
13SV Darmstadt 98SV Darmstadt 98Darmstadt61326:9-36
14FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli51228:10-25
15Hannover 96Hannover 96Hannover 9661236:9-35
16Holstein KielHolstein KielHolstein Kiel61235:10-55
17VfL BochumVfL BochumBochum603310:14-43
18SV Wehen WiesbadenSV Wehen WiesbadenSV Wehen60157:18-111
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