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Hockey-Herren hadern mit EM-Blech: "Fühlt sich bitter an"

25.08.2019 10:18
Mats Grambusch war nach der Pleite sichtlich enttäuscht
© Christopher Lee, getty
Mats Grambusch war nach der Pleite sichtlich enttäuscht

Erneut gut gespielt, doch am Ende gab es nur Blech: Die deutschen Hockey-Herren haderten nach dem 0:4 (0:1) in Antwerpen gegen die Niederlande und der verpassten EM-Medaille mit der eigenen Effektivität.

"Fakt ist, dass wir - wie im Gruppenspiel - in allen Statistiken überlegen waren, aber mit 0:4 verlieren! Ein 0:4 hat sich selten so anders angefühlt", sagte Bundestrainer Stefan Kermas.

Schon in der Gruppenphase war die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes gegen Oranje trotz guter Leistung knapp 2:3 unterlegen. Im Spiel um Platz drei gab es zumindest auf der Anzeigetafel ein noch klareres Ergebnis. Dem Spielverlauf entsprach das Resultat aber nicht.

Acht Ecken und 17 Torschüsse erspielten sich die Deutschen - ohne Ertrag. "Viel mehr kannst du gegen Holland nicht an Chancen herausspielen, aber in der Kreiseffizienz sind wir halt klar unterlegen", sagte ein enttäuschter Kermas.


Mehr dazu: Oranje zertrümmert deutschen Bronze-Traum


Auch Kapitän Mats Grambusch konnte das Ergebnis nicht glauben. "Am Ende steht es nach so einem Spiel 0:4 und wir stehen zum zweiten Mal in Folge bei einer EM mit leeren Händen da. Das fühlt sich ganz bitter an", sagte er. Schon bei der EM vor zwei Jahren reichte es für die Mannschaft nur zu Rang vier.

Anfang November steht für das DHB-Team das Olympia-Qualifikationsturnier auf dem Programm, bis dahin "müssen wir knallharte Fehleranalyse betreiben, aber da sind die Jungs gut drin. Und dann müssen wir die Aufgabe, von der wir wohl erst Ende September wissen, wie sie heißt, mit einer Mischung aus Willen und maximaler Ruhe angehen", sagte Kermas.

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