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"Wir möchten ihnen für ihren Beitrag danken"

Hondas Werk und Toro Rossos Beitrag

21.08.2019 10:34
Toro Rosso und Honda pflegen eine besondere Beziehung
© Dan Mullan, getty
Toro Rosso und Honda pflegen eine besondere Beziehung

In Hockenheim standen zum ersten Mal seit 1992 zwei Honda-Piloten auf dem Podium. Während Red-Bull-Fahrer Max Verstappen das Rennen gewinnen konnte, wurde Daniil Kvyat im Toro Rosso überraschend Dritter. Das Highlight für die Japaner war natürlich Verstappens zweiter Saisonsieg, doch Hondas Formel-1-Chef Masashi Yamamoto verrät, dass auch das Toro-Rosso-Ergebnis eine ganz besondere Bedeutung hatte.

"Kvyats dritter Platz ist für uns eine sehr große Sache, weil wir uns im vergangenen Jahr zusammen verbessert haben", so Yamamoto gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Hintergrund: Nach der Trennung von McLaren Ende 2017 absolvierte Honda 2018 eine Art Übergangssaison mit Toro Rosso, ehe man seit diesem Jahr auch Red Bulls A-Team mit Motoren beliefert.

In diesem Übergangsjahr habe man "einige Schwierigkeiten" gehabt. Unter dem Strich sei die Saison 2018 aber sehr wichtig gewesen, um dorthin zu kommen, wo man aktuell steht. Das Podium in Hockenheim war quasi eine Belohnung für Toro Rosso. "Wir möchten ihnen für ihren Beitrag danken", so Yamamoto, der sich in diesem Jahr bereits über zwei Siege freuen dürfte.

"Froh, dass wir es zusammen geschafft haben"

"Der Sieg in Österreich war für uns die größte Sache", verrät er. Da holte Verstappen den ersten Honda-Sieg seit 2006 - und das ausgerechnet beim Red-Bull-Heimspiel. Dieser Erfolg habe Honda "viel bedeutet" und für zusätzliche Motivation gesorgt. In Hockenheim schaffte es dann Toro Rosso zum ersten Mal seit 2008 auf das Podest. "Wir waren sehr froh, dass wir es zusammen geschafft haben", erklärt Yamamoto.

In der Geschichte von Toro Rosso war es sogar erst das zweite Podium überhaupt nach Sebastian Vettels Sensationssieg 2008 in Monza. "Es war auch für das Team ein sehr großer Moment", weiß Yamamoto. In der Weltmeisterschaft liegt Toro Rosso zur Sommerpause auf Rang fünf. Das wäre die beste WM-Endplatzierung in der Geschichte des Teams überhaupt.

 

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