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Torjäger vom SSC Neapel im Fokus

Schick-Alternative: Schlägt der BVB nun bei Milik zu?

19.08.2019 20:39
Wird beim BVB gehandelt: Arkadiusz Milik
© Francesco Pecoraro, getty
Wird beim BVB gehandelt: Arkadiusz Milik

Trotz des gelungenen Saisonstarts in der Fußball-Bundesliga soll der BVB weiter über Verstärkungen für das Sturmzentrum nachdenken. Bislang galt der Tscheche Patrik Schick als Wunschspieler der Borussen, doch nun macht ein neuer Name die Runde.

So berichtet "Tuttosport" über ein Interesse der Dortmunder an Arkadiusz Milik vom SSC Neapel. Beim italienischen Vizemeister zählte der 25 Jahre alte Pole in der vergangenen Spielzeit zu den Leistungsträgern, traf in 35 Serie-A-Begegnungen stolze 17 Mal.

Dem Vernehmen nach bangt Milik jedoch um seinen Platz im Team von Carlo Ancelotti. Der frühere Bayern-Coach hofft auf einen Transfer von Inter Mailands Top-Star Mauro Icardi, der die Nerazzurri unbedingt verlassen will. In Neapel wäre der Argentinier wohl gesetzt - zum Leidwesen Miliks.

Obwohl das Arbeitspapier des polnischen Nationalspielers noch bis 2021 gültig ist, könnte er den Klub vorzeitig verlassen. Eine Leihe scheint dabei realistischer als ein Verkauf, schließlich fordern die SSC-Bosse rund 40 Millionen Euro Ablöse für ihren Stürmer.

Milik müsste sich beim BVB hinter Alcácer und Götze anstellen

Beim BVB könnte Milik, der die Bundesliga bereits aus seiner Zeit in Leverkusen (Saison 12/13) und Augsburg (13/14) kennt, als physisch starker Abschlussspieler die Optionen von Trainer Lucien Favre erweitern. Zwar gilt der Schweizer nicht als Fan des klassischen Neuners, dürfte in bestimmten Situationen aber durchaus Verwendung für einen Brecher finden.

Der 1,86 Meter große Milik verfügt trotz seiner Statur über eine gute Technik, zudem ist sein linker Fuß eine gefürchtete Waffe.

Ob das Gesamtpaket die Dortmunder Entscheidungsträger letztlich überzeugen kann, bleibt dennoch fraglich. Für einen Edeljoker ist Milik schlicht zu teuer, außerdem fordert der 25-Jährige eine Stammplatzgarantie. Beim Vizemeister müsste er sich allerdings hinter Paco Alcácer und Mario Götze anstellen. Schwer vorstellbar, dass Milik darauf Lust hat ...

 

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