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Drei Szenarien für einen Sané-Wechsel nach München

Enthüllt: Termin für Sanés Medizincheck stand schon fest

15.08.2019 09:42
Leroy Sané steht offenbar weiter im Fokus des FC Bayern
© Alexander Hassenstein, getty
Leroy Sané steht offenbar weiter im Fokus des FC Bayern

Die "Sport Bild" hat enthüllt, dass der FC Bayern sich seiner Sache bei Leroy Sané so sicher war, dass der deutsche Fußball-Rekordmeister bereits einen Termin im vereinseigenen Kalender geblockt hatte, an dem der Wunschspieler den obligatorischen Medizincheck hätte absolvieren sollen.

Konkret war offenbar der vergangene Freitag (09.08.2019) ins Auge gefasst worden, ein Tag nach dem Transferschluss in der Premier League. Die unglückliche Knieverletzung des 23-Jährigen brachte den Ablauf gehörig durcheinander. 

Trotz alledem will der FC Bayern einen Transfer des Nationalspielers jedoch nicht abhaken. Das Sport-Magazin nennt drei Szenarien, die offenbar an der Säbener Straße diskutiert werden, um den schwer am Kreuzband verletzten Sané dennoch nach München zu holen:

Erste Möglichkeit ist ein Wechsel noch in diesem Transferfenster. Dafür müssten die Bayern ManCity bis zum 2. September ein Angebot unterbreiten und darauf hoffen, dass sich der Premier-League-Klub bereit erklärt, den Preis für den 23-Jährigen zu drücken. Vor der Verletzung sollen die Citizens stolze 145 Millionen Euro für Sané aufgerufen haben.

Auch ein Transfer in der Winterpause ist nicht ausgeschlossen. Sollten die Bayern dieses Szenario tatsächlich in Betracht ziehen, wollen sie Sané bei seiner Reha intensiv betreuen und im ständigen Kontakt mit dem Flügelflitzer bleiben.

Sportlich am sinnvollsten wäre eine Offerte im nächsten Jahr. Doch dabei gehen die Münchner ein großes Risiko ein. Denn ManCity versucht seit Monaten Sané von einer Vertragsverlängerung zu überzeugen. Sein aktuelles Arbeitspapier läuft noch bis 2021. Mit einer deutlichen Gehaltserhöhung könnten die Sky Blues den Angreifer doch noch von einem langfristigen Verbleib überzeugen.

Coutinho als Alternative zu Sané?

Laut "kicker" ist ein Abwerben von Sané "noch nicht zu den Akten gelegt", laut "Bild" werden sich die Bayern-Bosse "weiter um Sané bemühen" - unabhängig von der Leihe von Ivan Perisic, die am Dienstag als perfekt gemeldet wurde.

Sollte ein Sané-Deal scheitern, hat der FC Bayern mit Philippe Coutinho und Ousmane Dembélé vom FC Barcelona offenbar schon zwei Alternativen in der Hinterhand. Doch auch der Poker um die beiden Barca-Stars gestaltet sich alles andere als einfach.


Mehr dazu: Coutinho-Deal: Was bieten Bayern und Barca? Was will PSG?


 

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