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"Hätte ich nicht mit gerechnet"

Pérez weiter voll des Lobes über Teamkollege Stroll

12.08.2019 11:11
Sergio Pérez (r.) wird nicht müde, seinen Teamkollege Lance Stroll zu loben
© MST
Sergio Pérez (r.) wird nicht müde, seinen Teamkollege Lance Stroll zu loben

Lance Stroll ist im internen Racing-Point-Duell mit Sergio Pérez als Führender in die Sommerpause gegangen. Der 20-Jährige hat die Nase mit 18:13 Punkten vorne - vor allem dank Platz vier in Hockenheim.

Für einige kommt es überraschend, dass der häufig als reiner Pay-Driver bezeichnete Kanadier vor seinem erfahrenen Teamkollegen liegt. Auch Pérez selbst hätte vor der Saison wohl nicht damit gerechnet.

"Seit er hergekommen ist, bin ich von seinem Rhythmus im Rennen überrascht. Damit hatte ich nicht gerechnet", gesteht der Mexikaner und erklärt: "Historisch hatte ich gegen meine vorherigen Teamkollegen einen etwas größeren Vorteil, besonders bei der Rennpace." Es ist nicht das erste Mal, dass sich Pérez so lobend über seinen neuen Teamkollegen äußert.

Bereits zu Saisonbeginn erklärt er, dass Stroll eine bessere Rennpace als seine ehemaligen Teamkollegen Esteban Ocon und Nico Hülkenberg habe. An dieser Meinung hat sich auch einige Monate später nichts geändert - im Gegenteil. Stroll habe sich "massiv verbessert", seit er ins Team gekommen sei. "Von ihm wird noch eine Menge kommen. Ich glaube, dass er sehr gut performt hat", so Pérez.

Racing Point nur Achter in der Konstrukteurs-WM

"Am Sonntag ist er ein Racer wie ich", lobt er und erklärt: "Er hat einen ziemlich guten Job gemacht, wenn man bedenkt, welches Auto wir bis jetzt hatten." In der Konstrukteurs-WM liegt Racing Point mit 31 Zählern aktuell nur auf Platz acht. Das wäre die schlechteste WM-Endplatzierung der ehemaligen Force-India-Truppe seit 2009.

Im engen Mittelfeld könnte es mit einer besseren zweiten Saisonhälfte allerdings auch noch einige Plätze nach vorne gehen. Auf das fünftplatzierte Toro-Rosso-Team fehlen lediglich zwölf Zähler. Für Pérez selbst wäre es das erste Mal seit 2014, dass er die Weltmeisterschaft hinter seinem Teamkollegen beenden würde.

 

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