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Ärger in der Boxengasse

Neue Strafe: Formel 1 beschließt sofortige Regeländerung

10.08.2019 13:57
In der Boxengasse kommt nun kein Team mehr mit einem Unsafe Release davon
© Charles Coates, getty
In der Boxengasse kommt nun kein Team mehr mit einem "Unsafe Release" davon

Mehr Klarheit, weniger Verwirrung: Die Formel-1-Teams haben sich in Zusammenarbeit mit der FIA auf eine neue Regel geeinigt, die ab sofort umgesetzt und schon beim nächsten Rennen in Spa angewendet wird.

Die neue Regel, die eigentlich eine Strafe ist, beschäftigt sich mit dem Thema "unsafe release" in der Boxengasse. Ab sofort gibt es für dieses Vergehen ohne Wenn und Aber eine Zeitstrafe. Das war in der Saison 2019 nicht immer so.

Ärger und Verwirrung hatte es diesbezüglich zuletzt in Hockenheim gegeben, als Ferrari Charles Leclerc viel zu früh von der Leine ließ und der Monegasse fast mit Romain Grosjean (Haas) kollidiert wäre. Statt Leclerc zu bestrafen, belegten die Kommissare die Scuderia mit einer Geldstrafe.

Eine Maßnahme, die bei den Formel-1-Fans auf wenig Gegenliebe und noch weniger Verständnis stieß. Denn: Bei anderen Rennen wurden wiederum die Fahrer für diesen offensichtlichen Fehler des Teams bestraft.

Rennleiter stellt klar: "Es wird nicht mehr differenziert"

"Wir haben uns in dem Meeting darauf geeinigt, dass wir alles vergessen, was in der ersten Hälfte des Jahres passiert ist. Wenn es ab sofort einen unsafe release gibt, wird es eine Zeitstrafe geben. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Fahrer dadurch einen Vorteil hat oder nicht", erklärte FIA-Renndirektor Michael Masi.

"Es wird nicht mehr differenziert und alle Teams werden ab sofort zufriedener sein. Alle Teams und Verantwortliche sind in Kenntnis gesetzt worden", wehrte sich Masi schon mal vorsorglich gegen neue Kritik.

Den Hintergrund der Regeländerung erklärte Racing-Point-Boss Otmar Szafnauer wie folgt: "Ich glaube, es [ein unsafe release] verdient eine sportliche Strafe, denn die Risiken sind groß. Was wir nicht wollen, ist, dass die Teams eine finanzielle Entscheidung auf der Basis eines Sicherheitsrisikos treffen." 

 

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