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"Zwischendrin hieß es, es wird nicht gespielt"

Gladbach nach Fast-Fehlstart unzufrieden - Abbruch drohte

10.08.2019 08:10
Rose hat noch viel Arbeit vor sich
© Christof Koepsel, getty
Rose hat noch viel Arbeit vor sich

Marco Rose hat nach eigener Einschätzung in den kommenden Wochen alle Hände voll zu tun.

"Wir haben noch eine Menge an Dingen abzuarbeiten", sagte der neue Trainer des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach im Anschluss an seinen äußerst schmeichelhaften Erfolg beim Pflichtspieldebüt.

Tatsächlich zeigten die Gladbacher beim 1:0 (1:0) in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Zweitligisten SV Sandhausen eine schwache Vorstellung. Der Treffer von Neuzugang und Weltmeister-Sohn Marcus Thuram (19.) bewahrte den dreimaligen Pokalsieger, der beim Ligastart gegen Schalke 04 antreten muss, vor einer Blamage.

"Wir haben eigentlich damit gerechnet, dass das Spiel abgebrochen"

Hinter dem Anpfiff in Sandhausen stand lange Zeit ein Fragezeichen. 20 Minuten vor dem geplanten Spielbeginn um 20:45 Uhr fiel als Folge eines heftigen Unwetters das Flutlicht aus. Die Beleuchtung konnte zwar rasch wiederhergestellt werden - aufgrund von Blitz, Donner und Starkregen wurde der Anpfiff aber auf 21.30 Uhr verschoben.

"Zwischendrin hieß es schon mal, es wird nicht gespielt", verriet Rose: "Wir sind alle entspannt damit umgegangen. Am Ende können wir es doch nicht ändern."

"Wir haben eigentlich damit gerechnet, dass das Spiel abgebrochen wird und irgendwann angepfiffen wird", sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. "Man hat Glück gehabt, dass das zweite Gewitter nicht über das Stadion gezogen ist, sondern ein Stück weit daneben, und dann hat man das Risiko gehen können."

 

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