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Kult-Trainer wagt Prognose für die 2. Bundesliga

Neururer: "Für den HSV ist die Saison die letzte Chance"

24.07.2019 08:51
Peter Neururer sieht den Hamburger SV unter Druck
© Sascha Steinbach, getty
Peter Neururer sieht den Hamburger SV unter Druck

Am Freitagabend beginnt mit der Paarung VfB Stuttgart gegen Hannover 96 die neue Saison in der 2. Fußball-Bundesliga. Kult-Trainer Peter Neururer hat in seiner Kolumne in der "Sport Bild" mit Blick auf den Kampf um die Aufstiegsplätze eine Prognose gewagt.

"Für mich gibt es drei klare Favoriten auf die Aufstiegsplätze: Stuttgart, Hannover und Hamburg. Der VfB ist allein aufgrund seines Etats dermaßen überlegen – mit den Mitteln muss der direkte Wiederaufstieg her", beurteilt der 64-Jährige die Lage im Unterhaus.

Gerade die Hamburger sieht der Coach, der inzwischen als Sportdirektor bei Regionalligist SG Wattenscheid 09 arbeitet, jedoch unter Zugzwang: "Für den HSV ist diese Saison die letzte Chance auf die Rückkehr. Schaffen die Hamburger es erneut nicht, werden sie in ein Loch fallen und den Anschluss verlieren", befürchtet Neururer.

Im Vorfeld dieser Schicksalssaison habe man bei den Rothosen aber die richtigen personellen Entscheidungen getroffen: "Bei der Trainerwahl haben die Bosse meiner Ansicht nach aber alles richtig gemacht! Dieter Hecking ist in dem Wirrwarr der letzten Jahre ein Ruhepol."

Nürnberg nur Außenseiter im Aufstiegsrennen 

Dem zweiten Bundesliga-Absteiger traut der ehemalige Trainer des VfL Bochum nur wenig zu. Der 1. FC Nürnberg sei im Kampf um den direkten Aufstieg lediglich in einer Außenseiterrolle: "Nürnberg gehört für mich nicht zu den großen dreien. Schon beim Aufstieg 2018 war Glück dabei. Auch jetzt haben sie keine Mannschaft, die oben mitspielen muss."

Insgesamt sieht Neururer die Favoritenrolle in dieser Spielzeit klarer verteilt als in der Vergangenheit. Dies habe in erster Linie mit der schwindenden finanziellen Chancengleichheit in der Liga zu tun: "Grundsätzlich geht die Schere in der 2. Liga immer weiter auseinander. Es gibt die großen Klubs und den Rest."

 

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