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Düsseldorf konnte "nicht mehr Nein sagen"

Fortuna-Chef: S04 ging für Raman an die "Schmerzgrenze"

21.07.2019 21:21
Benito Raman ließ sich der FC Schalke 04 einiges kosten
© Christof Koepsel, getty
Benito Raman ließ sich der FC Schalke 04 einiges kosten

Nach einigen Hin und Her sicherte sich der FC Schalke 04 in diesem Sommer die Dienste von Benito Raman von Fortuna Düsseldorf. Thomas Röttgermann, seit April Vorstandsvorsitzender von F95, sprach nun über den Deal.

"Das war am Ende ein Angebot, bei dem wir nicht mehr Nein sagen konnten. Es war jenseits der Schmerzgrenze", zitiert der "kicker" Röttgermann, der weiter ausführt: "Zehn oder 13 Millionen? Es war ein komplexer Deal. Wir betrachten das Gesamtpaket, es kam ja im Gegenzug auch Bernard Tekpetey zu uns. Wie ich es immer sage: Nördlich von 13 Millionen."

Ein weiterer umworbener Leistungsträger wird den Klub laut dem Ober-Fortunen eher nicht verlassen. Kaan Ayhan soll sogar verlängern. "Wir sind sehr sicher, dass er in diesem Sommer nicht geht und sind in Gesprächen über eine Verlängerung. Sein Vertrag läuft noch bis 2021, er hat natürlich Begehrlichkeiten geweckt. Aber er ist ein Mensch, der klar denkt, und ich bin zuversichtlich, dass er weiter bei uns bleibt."

Am Ende ist Röttgermann jedoch auch klar, dass Düsseldorf ein Ausbildungsverein ist. "Wenn ein Verein der nächsten Kategorie kommt, dann zieht ein Spieler weiter, das wird so bleiben, das ist bei anderen Vereinen auch so. Die Kunst ist es eben, die Spieler zu finden, die mit vollem Herzen dabei sind, die sich zu 100 Prozent reinhängen und nicht sofort den nächsten Verein im Kopf haben", so der 58-Jährige.

Auf der Gegenseite suchen die Mannen aus der Rhein-Metropole noch Verstärkungen: "Es ist ja bekannt, dass wir noch einen Innenverteidiger und einen Mittelfeldspieler suchen. Ich gehe mal davon aus, dass wir innerhalb der nächsten zehn Tage in beiden Fällen Vollzug melden können", ist Röttgermann zuversichtlich.

 

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