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"Es ist scheiße, aber es ist auch Rennsport"

Verstappen verzeiht Vettel nach Silverstone-Crash

17.07.2019 10:46
Sebastian Vettel raste in Silverstone mit seinem Ferrari in Max Verstappens Red Bull
© Charles Coates, getty
Sebastian Vettel raste in Silverstone mit seinem Ferrari in Max Verstappens Red Bull

Dass Max Verstappen nach der Kollision mit Sebastian Vettel und dem verlorenen Podestplatz von Silverstone so gelassen bleiben würde, hätte man sich in früheren Jahren kaum vorstellen können. Zwar gibt es zu, dass es "scheiße" ist, doch nachdem sich der Deutsche nach dem Rennen bei ihm entschuldigt hatte, kann er Vettel verzeihen.

"Ich denke, es ist gut, wenn du deine Fehler gleich zugibst", sagt der Red-Bull-Pilot. "Solche Dinge passieren. Es ist scheiße, aber es ist auch Rennsport. Manchmal läuft es für dich und manchmal nicht."

Vettel hatte sich nach dem Crash ursprünglich am Funk verwundert gezeigt, was Verstappen da getrieben hat, doch schnell musste er einsehen, dass es weniger am Niederländer lag als an ihm selbst: "Am Ende ist es mein Fehler", räumt er ein. Vettel sah Platz auf der Innenseite, den Verstappen jedoch schloss. Als er dann auf die andere Seite wollte, war es zu spät. "Eine Fehleinschätzung von mir", so Vettel.


Mehr dazu: So reagierte die Presse auf das Vettel-Debakel


Für seine Aktion bekam der Ferrari-Pilot zehn Sekunden Zeitstrafe sowie zwei Strafpunkte auf seine Lizenz. "Nach einigen Runden habe ich gemerkt, dass es mein Fehler war, also bin ich zu Max hingegangen und habe ihm gesagt, was ich dachte", sagt Vettel über seine Entschuldigung. "Das zählt für mich mehr als irgendeine Entscheidung der Rennkommissare, um ehrlich zu sein."

Doch weder Strafe noch Entschuldigung bringen Verstappen den dritten Platz wieder, den er durch den Crash verloren hat. Sauer ist man bei Red Bull aber nicht auf Vettel: "Er hat einen Fehler gemacht, und wir haben dafür bezahlt", meint Teamchef Christian Horner. "Ich bin aber sicher, dass er genauso frustriert ist wie wir."

 

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