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"Überheblichkeit, die nicht mehr zu uns passt"

HSV-Boss erklärt: Darum schaffen wir unser Stadionlied ab

17.07.2019 09:33
Jahrelang gehörte Lotto King Karl bei den HSV-Heimspielen zum festen Programm
© Martin Rose, getty
Jahrelang gehörte Lotto King Karl bei den HSV-Heimspielen zum festen Programm

Der Fußball-Zweitligist Hamburger SV sorgte mit einer Änderung im Rahmenprogramm der Heimspiele zuletzt für große Aufruhe in der eigenen Fan-Gemeinde.

14 Jahre lang stimmte das Hamburger Original Lotto King Karl die HSV-Anhänger mit seinem Lied "Hamburg, meine Perle" kurz vor Anpfiff auf die Heimspiele ein. Seine Auftritte auf einer kleinen Hebebühne, mit der er direkt vor der Stehtribüne im Volksparkstadion in die Höhe gehievt wurde und seinen Song zum Besten gab, gehörten alle zwei Wochen zum festen Inventar beim einstigen Bundesliga-Dino.

Doch damit ist jetzt Schluss. Schon vor einigen Tagen gab die Vereinsführung bekannt, dass das Lied fortan aus dem Rahmenprogramm vor den Heimspielen gestrichen wird. 

Vorstandsboss Bernd Hoffmann erklärte nun gegenüber der "Sport Bild", was die Klubverantwortlichen zu dieser Entscheidung bewog. "Wir fanden insgesamt, dass der Inhalt des Liedes unsere aktuelle Situation nicht mehr abbildet. Dieses Lied hat eine Überheblichkeit ausgedrückt, die nicht mehr zu uns passt."

Mit neuer Demut und Zurückhaltung soll die kommende Spielzeit in der Zweitklassigkeit angegangen werden. Da passe der Song von Lotto King Karl nicht mehr ins Konzept. Unter anderem hatte es in dem Lied geheißen: "Wenn du aus München kommst,
zieh'n wir dir die Lederhosen aus" oder "Wenn du aus der Hauptstadt kommst, scheißen wir auf dich und dein Lied." 

 

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