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Fahrzeuge zuletzt kaum zu unterscheiden

Porsche reagiert auf Kritik: Neues Design für den 911 RSR

12.07.2019 15:18
Der neue Porsche 911 RSR macht einige Dinge anders als sein Vorgänger
© unknown
Der neue Porsche 911 RSR macht einige Dinge anders als sein Vorgänger

Porsche beschreitet beim neuen 911 RSR einige neue Wege. Nicht nur die Auspuffführung und der auf 4,2 Liter vergrößerte Sechszylinder-Boxermotor ohne Turbo sind neu. Auch bei der Farbgebung wird das Manthey-Team in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) einen Schritt weg vom Einheitsdesign gehen.

Der beim Goodwood Festival of Speed vorgestellte weiße Bolide zeigt nur das Farbdesign der Startnummer 91. Für die Nummer 92 werden die grauen und weißen Farbtöne umgestauscht.

Plakativ ausgedrückt: Die #91 ist weiß mit grauen Streifen, #92 wird grau mit weißen Streifen sein. Das Design der #92 wurde also noch nicht vorgestellt. Beiden gemein ist der rote Farbstreifen, der sich in Längsrichtung über nahezu das gesamte Fahrzeug zieht.

Porsche-GT-Chef Pascal Zurlinden begründet diesen Schritt mit einem Service für die Fans: "Die Zuschauer haben uns mitgeteilt, dass es sehr schwer gewesen sei, die Fahrzeuge #91 und #92 voneinander zu unterscheiden. Sie unterschieden sich nur in der Startnummer und der Farbe der Aufkleber auf der Windschutzscheibe."

Die Nummer 91 hatte in der Vergangenheit einen schwarzen Aufkleber mit rotem Porsche-Schriftzug, die Nummer 92 eine weiße Grundierung. Allerdings fielen diese Unterschiede nur beim zweiten Hinsehen auf. Mit der komplett neuen Farbgebung werden die Fahrzeuge auf den ersten Blick voneinander abzugrenzen sein.

Noch kein Wort wurde über die künftigen Designs in der IMSA SportsCar Championship gesagt; hier fahren die bisherigen RSR-Modelle in dieser Saison (die noch bis Oktober geht) mit einem Retrodesign, das an Brumos Racing erinnert.

 

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