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"Konkurrenz gehört immer dazu"

Gnabry spricht über Sané-Gerüchte und den BVB

12.07.2019 08:36
Serge Gnabry freut sich auf den Konkurrenzkampf beim FC Bayern
© Alexandra Beier, getty
Serge Gnabry freut sich auf den Konkurrenzkampf beim FC Bayern

Mit Serge Gnabry und Kingsley Coman ist der FC Bayern auf den offensiven Außenbahnen zu dünn besetzt, Verstärkung wird händeringend gesucht. Für Nationalspieler Gnabry wäre der größere Konkurrenzkampf kein Problem - im Gegenteil.

"Ja, ich würde mich schon über einen neuen Mitspieler freuen. Auf jeden Fall", sagte der 23-Jährige mit Blick auf die Transfer-Gerüchte um Leroy Sané zum "kicker" und ergänzte: "Hauptsache er ist gut und kann unserer Mannschaft weiterhelfen. Konkurrenz gehört immer dazu, ist wichtig, so verbessert sich derjenige und ich mich auch."

Verstärkung sei besonders wichtig, um in der kommenden Champions-League-Saison um den Titel mitspielen zu können. Genau das ist nämlich das Ziel von Gnabry. "Wir hatten auch in der abgelaufenen Saison eine Mannschaft, mit der wir oben mitspielen konnten - und das wird auch in diesem Jahr wieder so sein", zeigte sich der Flügelflitzer optimistisch.

Obwohl die Bayern zuletzt im Achtelfinale am FC Liverpool scheiterten, sind sie laut Gnabry "nicht untergegangen. Es war ein Spiel gegen Liverpool, das am Ende der Sieger war. Da kann man sich nicht beschweren", so der U21-Europameister von 2017.

Gnabry warnt: "Dürfen uns nicht zu sehr auf Dortmund konzentrieren"

Ohnehin brauchte Gnabry nach seinem Wechsel von der TSG Hoffenheim nach München etwas Eingewöhnungszeit: "Es ist ein ganz anderer Verein, man hat immer Erfolgsdruck, was gut ist und uns Spieler auch antreibt. Ich hatte neue Mitspieler, woran ich mich gewöhnen musste. Und dass wir Champions League gespielt haben - auch das war wieder neu für mich." Der FC Bayern sei eben ein Klub, der "anders tickt".

Diesen Erfolgsdruck bekam zuletzt auch Trainer Niko Kovac zu spüren. Immer wieder gab es in der letzten Spielzeit Kritik am neuen Bayern-Coach. Die Vorbehalte gegen den 47-Jährigen kann Gnabry nicht nachvollziehen. "Wie ich vorhin schon sagte, der FC Bayern ist ein anderer Klub. Nichtsdestotrotz hatten wir Erfolg mit zwei Titel. Man kann ihm nichts vorwerfen."

Dem möglichen Titelkampf mit Borussia Dortmund sieht Gnabry gelassen entgegen. "Enger kann es fast nicht mehr werden, da die Meisterschaft am letzten Spieltag entschieden wurde", sagte der Nationalspieler, betonte aber: "Wir dürfen nicht den Fehler machen, uns zu sehr auf Dortmund zu konzentrieren. Wir müssen unsere Spiele gewinnen."

 

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