Anzeige

Werner-Zukunft bei RB weiter offen: "Sind in Gesprächen"

08.07.2019 10:31
Timo Werner wird beim FC Bayern München gehandelt
© Maja Hitij, getty
Timo Werner wird beim FC Bayern München gehandelt

Die Zukunft von Fußball-Nationalspieler Timo Werner beim Bundesligisten RB Leipzig ist weiter offen.

"Wir sind in Gesprächen", sagte der neue Sportdirektor Markus Krösche bei einer Pressekonferenz vor dem ersten öffentlichen Training. "Timo ist für uns ein Spieler, den wir ganz gern behalten möchten", betonte Krösche. Es gebe aber im Moment noch keinen neuen Stand.

Werners Vertrag bei RB ist noch bis Ende Juni 2020 gültig, dann kann der 23 Jahre alte Mittelstürmer den Verein ohne Ablösesumme verlassen. Das will RB aber eigentlich verhindern. Entweder sollte Werner einen neuen Vertrag unterschreiben oder Leipzig schon in diesem Sommer verlassen.


Mehr dazu: Leipzigs Rolle rückwärts: Nagelsmann plant mit Werner


Aussagen von Werner selbst zu dem Dauerthema gibt es seit Monaten nicht. Er wurde vor allem immer wieder mit dem deutschen Rekordmeister FC Bayern München in Verbindung gebracht.

"Ich bin der Trainer und treffe sportliche Entscheidungen, und wenn Timo gut ist im Training, wird er spielen", betonte der neue Coach Julian Nagelsmann. "Wenn es sportlich nicht so gut läuft, dann nicht."

Nagelsmann will an "RB-DNA" festhalten

Nagelsmann will die Spielweise von RB Leipzig nicht grundsätzlich verändern. "Ich liebe diese Art zu spielen, weil sie sehr emotionalisiert", sagte er bei seiner Vorstellung in Leipzig. Der 31-Jährige versicherte: "Die RB-DNA wird weiterhin die Basis sein." Sprich: Aggressives und schnelles Umschaltspiel.

Er versuche, seine Ideen dann "on Top zu setzen". Er wolle das Vorgefundene nicht ersetzen, meinte Nagelsmann, der von der TSG Hoffenheim zu den Leipzigern gewechselt war und dort als Trainer die Nachfolge von Ralf Rangnick antritt. Zu seinen Zielen bei RB sagte Nagelsmann, dass er in den vier Jahren, die sein Vertrag nun gültig ist, schon irgendwas gewinnen wolle.

RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff wurde deutlicher. "Jetzt stehen wir vor einer neuen Zeitrechnung", sagte er. "Wir sind heiß auf mehr. Wir haben Blut geleckt beim Pokalfinale. Wir wollen in der Bundesliga wieder angreifen", sagte Mintzlaff. Die Sachsen hatten in der vergangenen Saison den dritten Platz erreicht und sich damit für die Champions League qualifiziert.

 

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Bundesliga Bundesliga
Anzeige
Anzeige