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DTB-Debakel perfekt

Struff als letzter Deutscher in Wimbledon ausgeschieden

06.07.2019 19:02
Jan-Lennard Struff ist als letzter Deutscher in Wimbledon ausgeschieden
© Matthias Hangst, getty
Jan-Lennard Struff ist als letzter Deutscher in Wimbledon ausgeschieden

Jan-Lennard Struff ist in Wimbledon als letzter Deutscher in der dritten Runde ausgeschieden. Der 29-Jährige unterlag dem Kasachen Mikhail Kukushkin 3:6, 6:7 (5:7), 6:4, 5:7.

Struff verpasste durch die Niederlage seinen zweiten Achtelfinal-Einzug bei einem Grand-Slam-Turnier nach den French Open einen Monat zuvor. Wimbledon geht damit ohne deutsche Frauen oder Männer in die zweite Woche.

In den ersten beiden Runden hatte Struff, als Nummer 33 der Liste erstmals in seiner Karriere bei einem Grand Slam gesetzt, noch Radu Albot und Taylor Fritz ausgeschaltet.

Er war der letzte von ursprünglich sieben gestarteten Deutschen im Turnier. Bereits im Vorjahr war der Warsteiner in Runde drei an Roger Federer gescheitert.

Medizinischer Notfall stoppt Struffs Aufholjagd

Struff kassierte gegen Kukushkin im ersten Satz ein frühes Break und lief diesem erfolglos hinterher. Im zweiten Durchgang kämpfte er sich mühsam in den Tiebreak, machte dort jedoch zu viele Fehler.

Danach steigerte Struff unter anderem seine Quote bei den Netzangriffen. Seine Aufholjagd wurde durch eine Unterbrechung gestoppt. Das Match war wegen eines medizinischen Notfalls im Zuschauerbereich beim Stand von 2:2 im vierten Satz rund 70 Minuten unterbrochen. Im vierten Durchgang ließ er etliche Breakchancen ungenutzt.

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