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Durch Red-Bull-Erfolg in Österreich

Honda rettet sich selbst: McLarens Rekord bleibt bestehen

05.07.2019 14:56
Max Verstappen und Toyoharu Tanabe feiern den Sieg in Spielberg
© Mark Thompson, getty
Max Verstappen und Toyoharu Tanabe feiern den Sieg in Spielberg

Red Bull hat Mercedes zum dritten Mal in die Suppe gespuckt. Bei dem Sieg von Max Verstappen verhinderte der Niederländer, dass Mercedes einen neuen Formel-1-Rekord aufstellen konnte. Hätte Lewis Hamilton oder Valtteri Bottas auf dem Red-Bull-Ring gewonnen, dann hätten die Silberpfeile elf Siege in Folge feiern können.

Dort liegt nämlich auch die aktuelle Rekordmarke: 1988 holte McLaren-Honda elf Erfolge in Serie. Damals hatten Ayrton Senna und Alain Prost die Saison komplett dominiert und 15 von 16 Saisonrennen gewinnen können - einzig unterbrochen vom Italien-Grand-Prix, als Prost mit Motorproblemen ausschied und Senna ein missglücktes Überrundungsmanöver gegen Jean-Louis Schlesser hinlegte.

Und ausgerechnet jetzt war es der Sieg eines Honda-Motors, der dafür gesorgt hat, dass die Rekordmarke der Japaner bestehen bleibt. "Vielleicht hatten sie diese Extrakraft, um uns aufzuhalten, damit wir nicht mehr schaffen können", scherzt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff und muss zugeben: "Es war ein sehr verdienter Sieg für sie."

Kurioserweise konnte Mercedes schon zum dritten Mal zehn Siege in Folge feiern - der elfte gelang dem Rennstall jedoch nie. Und jedes Mal beendete ein Red Bull die Strähne der Silberpfeile: Max Verstappen siegte 2016 in Barcelona in seinem ersten Rennen für die Bullen, nachdem sich Hamilton und Nico Rosberg in der ersten Runde gegenseitig abgeschossen hatten.

Red Bull immer wieder als Spielverderber

Nach dem frühen Doppelaus schlug Mercedes gleich mit weiteren zehn Siegen am Stück zurück, bevor Daniel Ricciardo in Malaysia gewann. Damals war Hamilton in Führung liegend der Motor abgeraucht. Und jetzt am Red-Bull-Ring stoppte erneut Verstappen die Silberpfeile.

Übrigens: Offiziell hält McLaren-Honda den Rekord, doch Ferrari konnte 1952 und 1953 sogar 14 Siege in Folge feiern. Allerdings muss man dafür das Indy500 rausrechnen, das damals Teil des WM-Kalender war, zu dem aber die regulären Piloten und Teams nicht antraten. Somit holte die Scuderia damals offiziell "nur" sieben Siege in Folge.

 

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