Anzeige

Vorjahres-Zweite Lindemann setzt auf Heimvorteil

04.07.2019 14:24
Laura Lindemann will in Hamburg um den Sieg kämpfen
© Joern Pollex, getty
Laura Lindemann will in Hamburg um den Sieg kämpfen

Die Vorjahreszweite Laura Lindemann setzt beim sechsten Rennen der diesjährigen World Series in Hamburg am Samstag (14:00 Uhr) auf den Heimvorteil. "Die Zuschauer müssen uns einfach über die Strecke schreien", sagte die Triathletin aus Potsdam vor ihrem Start in der Hansestadt.

In der Gesamtwertung der Weltserie fehlen Lindemann wichtige Punkte, nachdem die 23-Jährige das Rennen in Leeds wegen eines entzündeten Backenzahns auslassen musste: "Deshalb möchte ich mich auch nicht schon vorher auf eine bestimmte Platzierung festlegen lassen. Natürlich wäre ich über einen Sieg nicht traurig." Favorisiert ist die Gesamtführende Katie Zaferes aus den USA.

Bislang belegte Lindemann in der aktuellen WM-Serie zwei fünfte Plätze. Wichtig ist für die ehemalige U-23-Weltmeisterin aber auch ein gutes Abschneiden bei der Mixed-WM am Sonntag (09.30 Uhr). Diese Disziplin wird schon seit 2013 rund um die Alster ausgetragen und gehört 2020 in Tokio erstmals zum olympischen Wettkampfprogramm.

"Dieser Wettbewerb ist aber auch deshalb wichtiger, weil man sich über ihn olympische Einzelstartplätze sichern kann", sagte Lindemann. In Hamburg dürfte auch Jonas Schomburg Teil der deutschen Staffel sein. Der letztjährige EM-Zehnte aus Hannover hatte zuletzt in Montreal ebenfalls Rang zehn erkämpft.

"Top 10 in Hamburg wäre ebenfalls sehr schön", erklärte der 25-Jährige, der im Einzelrennen am Samstag (16:30 Uhr) in der norddeutschen Metropole mit einer aggressiven Renntaktik zum Erfolg kommen will.

Traditionell werden in Hamburg die Rennen der Profis von mehreren Wettbewerben für Amateur- und Nachwuchs-Triathleten umrahmt, mehr als 10.000 "Jedermänner" haben gemeldet. An beiden Veranstaltungstagen zusammen wird mit rund 300.000 Zuschauern gerechnet.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige