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"Breel bringt Dynamik, Kraft, Wucht und Schnelligkeit mit"

Rose verrät: Gladbach wollte Embolo viel früher

29.06.2019 12:14
Breel Embolo spielt in der nächsten Saison für Borussia Mönchengladbach
© Michael Regan, getty
Breel Embolo spielt in der nächsten Saison für Borussia Mönchengladbach

Nach drei wenig erfolgreichen Jahren beim FC Schalke 04 wechselt Breel Embolo zu Borussia Mönchengladbach. Doch beinahe wäre der Stürmer schon viel früher bei den Fohlen gelandet.

Wie Neu-Coach Marco Rose gegenüber der "Bild" verriet, baggerte Gladbach schon vor Embolos Wechsel vom FC Basel nach Gelsenkirchen an dem Angreifer. "Borussia wollte ihn ja auch schon 2016 verpflichten."

Doch Embolo entschied sich für einen Wechsel zu den Königsblauen. Für den damals 19-Jährigen überwiesen die Knappen eine vereinsinterne Rekordsumme in Höhe von 26,5 Millionen Euro in die Schweiz an den FC Basel.

Drei Jahre später ist der Marktwert von Embolo deutlich gesunken. Gladbach muss dem Vernehmen nach gerade einmal zehn bis elf Millionen Euro berappen. Dazu könnten noch vier bis fünf Millionen Euro Bonuszahlungen kommen.

Embolos damalige Absage an Gladbach entpuppt sich also als echter Glücksgriff für den Klub vom Niederhein. Immerhin hat Gladbach so mindestens zehn Millionen Euro gespart.

Rose schwärmt von Embolo

In Gladbach freut man sich schon unabhängig von der vergleichsweise geringen Ablösesumme auf Embolo. "Breel bringt Dynamik, Kraft, Wucht und Schnelligkeit mit. Er hat aber auch fußballerische Fähigkeiten, die genau so wichtig sind, er ist ein fußball-schlauer Typ", schwärmte Marco Rose von seinem neuen Schützling: "Ich weiß, dass er es noch einmal wissen will - und er allen Leute beweisen will, dass er ein Topspieler ist."

Dass Embolo in der Vergangenheit immer wieder mit schweren Verletzungen zu kämpfen hatte, ist für Rose kein Problem. "Für ihn ist vieles unglücklich gelaufen. Jeder Wechsel, jeder Neuanfang birgt Chancen und Risiko - ich sehe aber vor allem die große Chance", so der 42-Jährige.

Zu großen Druck will er dem neuen Stürmer allerdings nicht machen: "Trotzdem wollen wir ihm keinen Riesen-Rucksack aufsetzen. Er soll jetzt erst einmal gesund werden und so schnell wie möglich ins Mannschaftstraining einsteigen - und da ist er auf einem guten Weg."

 

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