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Noch keine Einigung mit Schalke 04

Laktattest statt Medizincheck: Raman muss nach Düsseldorf

26.06.2019 20:59
Benito Raman will von Fortuna Düsseldorf zum FC Schalke 04 wechseln
© Maja Hitij, getty
Benito Raman will von Fortuna Düsseldorf zum FC Schalke 04 wechseln

Der Poker um den möglichen Wechsel von Benito Raman zum FC Schalke 04 sorgt für immer mehr Zündstoff. Nach einer verbalen Attacke von Mohamed Al Faiech, Vermittler des belgischen Offensivspielers in den Transfergesprächen, gegen Ramans Noch-Arbeitgeber Fortuna Düsseldorf haben nun die Rheinländer ihrerseits reagiert.

"Es gab Ende der letzten Woche ein Angebot von Schalke, das der Vorstand mit der Rückendeckung des Aufsichtsrates abgelehnt hat", bestätigte Düsseldorfs Geschäftsführer Thomas Röttgerman gegenüber "Bild", stellte jedoch gleichzeitig klar: "Dass der Vorstand das Angebot angenommen und der Aufsichtsrat die Entscheidung anschließend gekippt hätte, entspricht somit absolut nicht den Tatsachen."

Benito Raman sei daher auch weiterhin "Spieler von Fortuna Düsseldorf. Wir erwarten ihn am Freitag zum Laktattest für die neue Saison an der Arena."

Eigentlich wollte der Offensivspieler am Freitag seinen Medizincheck auf Schalke absolvieren. 

Raman-Berater: "Schalke ist auf alle Forderungen eingegangen"

Zuvor hatte Ramans Berater Al Faiech den Rheinländern vorgeworfen, in dem am Sonntag veröffentlichten Statement "Unwahrheiten" verbreitet zu haben. "Benito hat vor sechs Wochen klipp und klar seinen Standpunkt geäußert. Ich war persönlich dabei", sagte Al Faiech der "Bild".

In der Mitteilung des Klubs heißt es: "Ein Wechsel käme nur in Betracht, wenn Benito uns klipp und klar seinen Wechselwunsch hinterlegt hätte und eine marktgerechte Ablösesumme geboten würde."

Diesen Punkt der Mitteilung entkräftete Al Faiech: "Schalke ist auf alle Forderungen eingegangen. Sämtliche Bedingungen von Fortuna wurden 1:1 erfüllt."

Benito Raman will zum FC Schalke 04 wechseln

Düsseldorf pocht hingegen noch immer auf ein "marktgerechtes" Angebot, das bis zu 15 Millionen Euro betragen soll - ohne, dass Schalke-Angreifer Bernard Tekpetey "verrechnet" wird. Diesen will F95 für zwei Jahre inklusive Kaufoption ausleihen.

Raman selbst hatte seinen Wechsel-Wunsch zuletzt auch öffentlich ausgesprochen. "Ich will für den FC Schalke spielen. Ich kann für fünf Jahre unterschreiben und die Zukunft meiner Familie absichern. Diese Entscheidung habe ich getroffen. Ich werde dort am Freitag meinen Medizincheck absolvieren", so der 24-Jährige im Gespräch mit der belgischen Zeitung "Nieuwsblad".

"Bild" spekuliert derweil, Raman würde womöglich sogar in einen Trainingsstreik treten, wenn der Transfer bis Ende der Woche weiterhin in der Schwebe ist.

 

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