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Vertrag bis 2022, Vorstellung nächste Woche

Offiziell! Max Kruse wechselt in die Türkei

28.06.2019 19:24
Max Kruse wechselt in die Türkei
© Sebastian Widmann, getty
Max Kruse wechselt in die Türkei

Bis vor einigen Tagen versuchte Max Kruse sein Glück bei der Poker-Weltmeisterschaft in Las Vegas. Nebenbei hat der Ex-Nationalspieler aber noch genug Zeit gehabt, sich um seine Zukunft zu kümmern. Seit Freitag steht fest: In der kommenden Saison wird Max Kruse in der Türkei auf Torejagd gehen.

Nachdem die türkische Tageszeitung "Hürriyet" Anfang der Woche bereits berichtete, Max Kruse werde in der kommenden Saison für den 19-maligen Meister Fernerbahce stürmen, hat der Klub den Deal am Freitag offiziell via Twitter bestätigt. 

In Istanbul erhält der ehemalige Nationalspieler, der seinen Vertrag bei Werder Bremen auslaufen ließ, einen Kontrakt bis Juni 2022. Dazu soll der 31-Jährige angeblich ein Gehalt in Höhe von 2,5 Millionen plus 1,5 Millionen Euro Handgeld kassieren.

Sobald der obligatorische Medizincheck absolviert ist, soll der Stürmer offiziell vorgestellt werden.

Kruse über Wechsel "sehr glücklich"

"Ich bin sehr glücklich und stolz, für Fenerbahce zu spielen", schrieb Kruse kurz darauf bei Instagram: "Ich werde hart arbeiten, um die Liste der Vereinslegenden fortzuschreiben." Dazu stellte er ein Video mit berühmten Spielern des Klubs wie Roberto Carlos.

Obwohl sich der Wechsel in den letzten Tagen andeutete, kommt er doch ein wenig überraschend. Schließlich hatte Kruse stets betont, er wolle zu einem Klub wechseln, der in der kommenden Saison international vertreten ist. Fenerbahce hatte den Einzug in den Europacup als Tabellensechster allerdings klar verpasst.

Absage an Eintracht Frankfurt und Co.?

In den letzten Wochen soll es diverse Klubs gegeben haben, die ebenfalls Interesse an einer Verpflichtung Kruses hatten. So gestand unter anderem Frankfurt-Sportchef Fredi Bobic, dass die Eintracht sich "sehr, sehr intensiv" mit der Personalie beschäftigt habe.

Zudem war auch ein Wechsel zum FC Bayern im Gespräch, wo Kruse die Rolle des Backups hinter Robert Lewandowski eingenommen hätte. Auch Kontakte zum Champions-League-Sieger FC Liverpool und zum Finalisten Tottenham Hotspur soll es gegeben haben.

Das Portal "fussballtransfers" wollte derweil erfahren haben, dass Kruse auch ein Angebot aus China vorlag. Angeblich lockte Ex-Bundesliga-Coach Roger Schmidt den ehemaligen Nationalspieler mit einem Gehalt von zwölf Millionen Euro jährlich.

 

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