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Entscheidung noch am Freitag

Anhörung von Ferrari im Vettel-Streitfall abgeschlossen

21.06.2019 15:31
Sichtlich bedient nach dem Rennen in Montréal: Sebastian Vettel
© Paul Chiasson
Sichtlich bedient nach dem Rennen in Montréal: Sebastian Vettel

Im Streitfall um Sebastian Vettels Strafe beim Formel-1-Rennen in Kanada beraten die Rennkommissare nach einer Anhörung des Ferrari-Teams das weitere Vorgehen.

Der Sportdirektor des Rennstalls, Laurent Mekies, hatte zuvor am Freitag in Le Castellet vor dem Grand Prix von Frankreich das Beweismaterial der Scuderia präsentiert. Nach 35 Minuten verließ Mekies die Anhörung auf dem Circuit Paul Ricard wieder. Vettel hatte wegen eines Manövers gegen Mercedes-Pilot Lewis Hamilton beim Rennen in Montréal am 9. Juni eine Fünf-Sekunden-Strafe erhalten und daher den Sieg nachträglich an den Briten verloren.

Mekies sagte nun, Ferrari habe "überwältigende Beweise", dass Vettel in der strittigen Situation keinen Regelbruch begangen habe.

Der 31 Jahre alte Hesse war nach einem Fahrfehler in der 48. Runde aufs Gras geraten und hatte dann bei seiner Rückkehr auf die Strecke Hamilton nahe an eine Mauer gedrängt. Vettel versicherte, die Aktion sei nicht absichtlich gewesen. Die Rennkommissare ahndeten dagegen eine gefährliche Fahrweise. Das Urteil löste eine Debatte über ein zu enges Reglement und die Rolle der Sportkommissare aus.

Mit einer Entscheidung über den Antrag von Ferrari auf Neubewertung der Situation ist nach Angaben des Weltverbands FIA noch am Freitag zu rechnen.

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