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Nach Aus für Alt: Turn-WM wohl auch ohne Dauser

19.06.2019 16:35
Lukas Dauser brach sich den rechten Mittelhandknochen
© Oliver Hardt, getty
Lukas Dauser brach sich den rechten Mittelhandknochen

Vier Monate vor den Kunstturn-Weltmeisterschaften im Oktober in Stuttgart gehen den WM-Gastgebern mehr und mehr die Athleten aus.

Nach der Absage von Lokalmatadorin Tabea Alt ist auch der WM-Start von Lukas Dauser in weite Ferne gerückt. Drei Tage nach seinem 26. Geburtstag brach sich der Unterhachinger beim Barren-Training in Kienbaum den rechten Mittelhandknochen und dürfte sehr wahrscheinlich ebenfalls ausfallen.

"Auch wenn meine Ziele für dieses Jahr in weite Ferne gerückt sind, werde ich alles daransetzen und versuchen, schnellstmöglich wieder zurückzukommen, um das scheinbar Unmögliche zu schaffen", sagte Dauser. Der Olympia-Siebte von Rio de Janeiro 2016 gilt als wichtiger Allrounder, ihm wurde auch am Barren eine WM-Finalteilnahme zugetraut. 2017 wurde der Wahl-Berliner an diesem Gerät Vize-Europameister.

Auch Cheftrainer Andreas Hirsch hat die Hoffnung auf eine WM-Teilnahme Dausers noch nicht komplett aufgegeben: "Wir versuchen natürlich alles, damit es bis zur WM noch klappt und richten den Blick nach vorne." Dauser hatte sich bereits bei den deutschen Meisterschaften 2017 in Berlin schwer am Knie verletzt und war fast ein Jahr ausgefallen.      

Bereits am vergangenen Wochenende war bekannt geworden, dass Alt ebenfalls für die Welttitelkämpfe in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle nicht zu Verfügung stehen wird. Die 19 Jahre alte Ludwigsburgerin, 2017 in Montreal WM-Dritte am Schwebebalken, hat seither keinen internationalen Wettkampf mehr bestritten und muss wegen anhaltender Schulterproblemen und Rückenbeschwerden passen.

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