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"Großer Name macht noch keinen großen Trainer"

Bayern-Fans protestieren gegen Hoeneß

19.06.2019 10:36
Bei den Fans des FC Bayern nicht sehr beliebt: Sebastian Hoeneß
© LakoPress
Bei den Fans des FC Bayern nicht sehr beliebt: Sebastian Hoeneß

Fans des FC Bayern München haben in den letzten Wochen mehrfach gegen die Beförderung von Sebastian Hoeneß zum Cheftrainer der U23 protestiert.

"Kompetenz schlägt Name! Seitz muss bleiben!" und "Großer Name macht noch keinen großen Trainer" war auf Spruchbändern zu lesen, die Anhänger bei Regionalliga-Spielen der Zweitvertretung des Rekordmeisters entrollten.

Hintergrund: Hoeneß, Sohn vom früheren Bayern-Profi Dieter und damit Neffe von Uli Hoeneß, löst Holger Seitz zur kommenden Saison als Coach der Münchner Reserve ab, obwohl dem Team in der abgelaufenen Spielzeit endlich der langersehnte Aufstieg in die 3. Liga glückte.

Bei einer Presserunde äußerte sich Sebastian Hoeneß zu den Protesten aus der Kurve. "Ich wusste von den Plakaten ehrlich gesagt gar nichts. Es ist ganz normal, dass man versucht, eine freie Stelle intern zu besetzen. Das spricht für Kontinuität", sagte der 37-Jährige, der zuletzt die U19 der Münchner coachte.

Hoeneß bekannte, sein prominenter Name sei bereits in der Vergangenheit immer wieder Thema gewesen. "Natürlich nimmt das jetzt zu, nun wird die Schlagzahl erhöht sein. Aber das begleitet mich schon mein Leben lang, ich heiße nun einmal schon immer Hoeneß. Der Name polarisiert, deswegen kenne ich das gar nicht anders."

Seitz hatte die U23 auf eigenen Wunsch verlassen. Er arbeitet künftig administrativ im Nachwuchsleistungszentrum des FC Bayern.

 

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