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"Gutes Zeichen"

Ricciardo kommt bei Renault immer besser zurecht

15.06.2019 10:54
Hat Daniel Ricciardo seine schwierige Anfangsphase überstanden?
© MST
Hat Daniel Ricciardo seine schwierige Anfangsphase überstanden?

Daniel Ricciardo fuhr in Kanada mit Platz sechs sein bislang bestes Ergebnis für Renault ein. Zudem schaffte es der Australier nach seinem neunten Platz in Monaco zum ersten Mal, in zwei Rennen in Folge für die Franzosen zu punkten.

Ist Ricciardo endlich der Durchbruch bei seinem neuen Arbeitgeber gelungen? "Ich gewöhne mich mit jedem Wochenende mehr an das Auto", verrät Ricciardo.

Und nicht nur für den R.S.19 habe er mittlerweile ein besseres Verständnis. Auch seine Zusammenarbeit mit den Ingenieuren werde immer besser. "Wir haben das Auto am ganzen Wochenende [in Kanada] kaum angerührt. Ich glaube, dass sie bereits vor dem Wochenende ungefähr wussten, wie ich das Auto haben möchte", so Ricciardo, für den das ein "gutes Zeichen" ist.

"Es gibt immer Luft nach oben - egal ob es ein neues Team ist oder nicht", erklärt Ricciardo. Aber: "Wir kommen jetzt viel näher an die 100 Prozent heran", freut sich der Australier. Das sei auch für sein eigenes Selbstvertrauen wichtig. "Wir haben seit Melbourne einen langen Weg hinter uns", erklärt der 29-Jährige, für den es laut eigener Aussage jetzt "viel besser" läuft als zu Saisonbeginn.

Nicht nur im Rennen machten Ricciardo und Renault zuletzt Fortschritte. Auch im Qualifying läuft es mittlerweile viel besser. Zuletzt schaffte Ricciardo dreimal in Folge den Einzug in Q3 und holte in Montreal mit Startplatz vier sogar seine beste Platzierung des gesamten Jahres. In der Weltmeisterschaft liegt der Australier nach seinem schwierigen Saisonstart aktuell auf Platz acht.

Auch für Renault als Team war Kanada das beste Saisonrennen. Dank der Plätze sechs und sieben durch Ricciardo und Nico Hülkenberg holte man insgesamt 14 Punkte und schob sich dadurch in der Weltmeisterschaft im engen Mittelfeld von Platz acht bis auf Rang fünf nach vorne. Zu McLaren auf Position vier fehlen jetzt nur noch zwei Zähler.

 

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