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Das Auto sei im letzten Jahr viel besser gewesen

Verstappen hadert: "Nicht das, wo wir sein wollen"

10.06.2019 14:16
Max Verstappen war gegen Mercedes und Ferrari dieses Mal chancenlos
© Mark Thompson, getty
Max Verstappen war gegen Mercedes und Ferrari dieses Mal chancenlos

Kaum zu glauben, aber Platz fünf in Montreal war für Max Verstappen tatsächlich sein bislang schlechtestes Erebnis in der Formel-1-Saison 2019.

Die ersten sechs Rennen des Jahres beendete der Red-Bull-Pilot allesamt auf den Positionen drei oder vier. In Kanada verpasste er es erstmals, mindestens einen Ferrari hinter sich zu lassen. Auch mit einem besseren Startplatz wäre laut seiner Aussage nicht mehr drin gewesen.

"Das war das Maximum, das heute drin war. Selbst wenn wir von Platz vier oder fünf gestartet wären, wäre es das gleiche Ergebnis geworden", zuckt Verstappen die Schultern. Der Niederländer war von Platz neun ins Rennen gestartet, nachdem er im Qualifying Pech mit Verkehr und einer Roten Flagge hatte. Er musste sich daher zu Beginn des Rennens erst einmal durch das Feld arbeiten.

Sonderlich viel Spaß hatte er dabei nicht. "Ich würde das nicht als harte Kämpfe bezeichnen, denn es passierte eigentlich alles auf den Geraden", winkt er ab und erklärt, dass es eigentlich "fast wie das ganze Jahr bislang" lief. Mit anderen Worten: Für Red Bull reichte es wieder einmal nicht, um den Sieg mitzukämpfen. Und die Lücke zur Spitze war sogar noch etwas größer als sonst.

"Ich glaube, dass unser Auto damals viel besser war als der Mercedes und der Ferrari"

Im Ziel hatte Verstappen 57 Sekunden Rückstand auf Rennsieger Lewis Hamilton. In Monaco hatte er die Zielflagge zwei Wochen zuvor noch unmittelbar hinter dem Weltmeister gesehen. "In Monaco waren wir das zweitbeste Team. Ich wusste [aber], dass es auf dieser Strecke nicht großartig laufen würde", erklärt Verstappen und erinnert: "Im vergangenen Jahr waren wir [in Kanada] zwar ziemlich konkurrenzfähig".

"Aber ich glaube, dass unser Auto damals viel besser als der Mercedes und der Ferrari war. Jetzt würde ich nicht sagen, dass wir das überlegene Team sind", so der 21-Jährige, der 2018 in Kanada noch Dritter geworden war. "Es ist natürlich nicht das, wo wir sein wollen. Aber auch wenn man nicht zufrieden ist, muss man trotzdem die Punkte holen - und das tun wir", erklärt er.

Kanada war für ihn also - wieder einmal - Schadensbegrenzung. Der Circuit Gilles-Villeneuve hat zudem deutlich gemacht, dass vor allem von Motorenpartner Honda in Zukunft noch mehr kommen muss. "Wir wissen, dass wir uns verbessern müssen. Ich glaube, das ist kein Geheimnis. Aber das wusste wir bereits zu Beginn das Jahres. Daher ist es aktuell kein großer Schock", so Verstappen.,

 

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