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Anisimova sicherte sich den ersten Satz

Barty zittert sich gegen 17-Jährige ins French-Open-Finale

07.06.2019 13:02
Ashleigh Barty steht im Finale von Paris
© Getty Images
Ashleigh Barty steht im Finale von Paris

Marketa Vondrousova und Ashleigh Barty bestreiten am Samstag das Finale der French Open.

Die 19 Jahre alte Tschechin Vondrousova entschied in Paris ihr Halbfinale gegen die britische Tennisspielerin Johanna Konta mit 7:5, 7:6 (7:2) für sich.

Die an Nummer acht gesetzte Australierin Barty gewann gegen die 17 Jahre alte Amanda Anisimova 6:7 (4:7), 6:3, 6:3 und beendete die überraschende Siegesserie der Amerikanerin.

Vondrousova und Barty standen zuvor noch nie bei einem der vier großen Turniere im Finale. Die beiden bisherigen Vergleiche hat Barty gewonnen, auf Sand haben Vondrousova und Barty allerdings noch nie gegeneinander gespielt.

Zuvor hatte die Damen-Tennis-Organisation WTA die Ansetzungen der beiden French-Open-Halbfinals der Damen als "unfair und unangemessen" kritisiert. Die Veranstalter des Grand-Slam-Turniers hatten nach dem kompletten Ausfall des Spieltags am Mittwoch und wegen der ungünstigen Wetterprognosen für Freitag den Plan verändert. So wurde das Halbfinale zwischen Anisimova und Barty für 11:00 Uhr im zweitgrößten, 10.000 Zuschauer fassenden, Stadion angesetzt.

Kritik von WTA-Chef Simon an der Ansetzung

Konta und Vondrousova standen sich zur gleichen Zeit auf dem drittgrößten Platz der Anlage gegenüber, der 5.000 Zuschauern Platz bietet. "Die vier Frauen, die so gut gespielt haben und so weit gekommen sind, haben das Recht, auf der größten Bühne zu spielen", sagte WTA-Chef Steve Simon und bezeichnete die Entscheidung der Roland-Garros-Organisatoren, die Damen-Halbfinals nicht auf dem Center Court zu spielen, in einer Mitteilung auf der Homepage als "extrem enttäuschend".

Auf dem Center Court sind die beiden Herren-Halbfinals zwischen Roger Federer und Rafael Nadal sowie zwischen Novak Djokovic und Dominic Thiem angesetzt. Ursprünglich hätten die beiden Damen-Halbfinals am Donnerstag auf dem Center Court gespielt werden sollen. "Wir glauben, dass es andere Lösungen gegeben hätte im Sinne der Spielerinnen und Fans", sagte Simon.

 

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