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SGE gibt erste Offerte für Trapp ab

Frankfurt muss bei Rebic-Verkauf auf Millionen verzichten

06.06.2019 07:52
Ante Rebic ist der nächste Spieler, der Eintracht Frankfurt verlassen könnte
© Getty Images
Ante Rebic ist der nächste Spieler, der Eintracht Frankfurt verlassen könnte

Nach dem Transfer von Luka Jovic zu Real Madrid darf sich Eintracht Frankfurt schon jetzt als ein großer Gewinner des Transfersommers fühlen. Perspektivisch kompliziert könnte es für die Hessen jedoch werden, sollten auch weitere Leistungsträger gehen. Zwar könnte ein Verkauf des umworbenen Ante Rebic viel Geld in die Kasse spülen, viel würde davon aber nicht übrig bleiben.

Rund 60 Millionen soll Eintracht Frankfurt durch den Verkauf von Luka Jovic zu Real Madrid eingenommen haben. Ein Drittel der Summe mussten die Hessen allerdings umgehend an Benfica Lissabon abgeben. Die Portugiesen ließen sich vor dem Transfer des Serben zum Bundesligisten per Vertragsklausel einen entsprechenden Anteil zusichern. Einen noch größeren Anteil müsste die Eintracht im Fall eines Verkaufs von Ante Rebic abgeben.

Laut "kicker"-Rechnung würden den Frankfurtern im Falle eines Rebic-Transfer lediglich 50 Prozent der Ablösesumme zustehen. Den Rest der Ablöse müsste Fredi Bobic an Rebics Ex-Klub AC Florenz überweisen. Die Fiorentina ließ den Kroaten 2017 für nur zwei Millionen Euro zur Eintracht ziehen. Möglich machte diesen Preis besagte Klausel, durch die die Hessen im Falle eines Weiterverkaufs auf viele Millionen verzichten müssten.

Ähnlich gestaltet sich die Situation bei Mijat Gacinovic. Auch von der Ablöse des Serben dürften die Frankfurter nur die Hälfte behalten. Der Rest ginge an den zypriotischen Erstligisten Apollon Limassol, wie aus den Enthüllungen der Plattform "Football Leaks" hervorgeht.

PSG lehnt Angebot für Kevin Trapp ab

Auf der Ausgaben-Seite könnte derweil ein verhältnismäßig großer Betrag auf die Eintracht zukommen. Nach "kicker"-Informationen haben die Hessen unter anderem für Torhüter Kevin Trapp schon ein Angebot bei Paris Saint-Germain hinterlegt. Der französische Meister hat die Offerte jedoch noch nicht akzeptiert. 

Gleiches gilt für Martin Hinteregger, der vertraglich bis 2021 an den FC Augsburg gebunden ist. Auch der Österreicher steht auf der Frankfurter Wunschliste, allerdings hakt auch sein Transfer noch an der Ablösesumme. Ein zweistelliger Millionenbetrag könnte für den 26-Jährigen fällig werden. Damit wäre Hinteregger Stand jetzt der neue Rekordeinkauf der Eintracht. 

 

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