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Leverkusen will den Nationalspieler unbedingt halten

Bayern mit Rekord-Offerte für Havertz? Bayer reagiert

04.06.2019 13:21
Kai Havertz wird vom FC Bayern umworben
© Getty Images
Kai Havertz wird vom FC Bayern umworben

Fußball-Bundesligist FC Bayern München wird immer wieder nachgesagt, großes Interesse an Kai Havertz von Bayer Leverkusen zu haben. Der Double-Sieger hat offenbar ein konkretes Angebot für den 19-Jährigen abgegeben. Der Werksklub reagierte wenig später.

Nach Informationen der "tz" hat der deutsche Rekordmeister in den vergangenen Wochen eine Offerte in Höhe von 90 Millionen Euro bei den Verantwortlichen der Werkself hinterlegt.

Mit dieser Summe würde der deutsche Rekordmeister seinen durch den Hernández-Transfer jüngst aufgestellten Rekord von 80 Millionen Euro überbieten.

Bayer Leverkusen soll das lukrative Angebot allerdings unmittelbar abgelehnt haben. Ein Sprecher des Tabellenvierten der abgelaufenen Saison reagierte gegenüber "spox" und "goal" mit deutlichen Worten: "Ein Wechsel von Kai Havertz ist ausgeschlossen. An Spekulationen über reale und irreale Angebote für den Spieler beteiligen wir uns nicht."

Der Klub hofft, das talentierte Eigengewächs so lange wie möglich halten zu können. Der Vertrag von Havertz läuft immerhin noch bis Sommer 2022.


Mehr dazu: Völler über Havertz: "Ihm sind keine Grenzen gesetzt"


Der dreifache deutsche Nationalspieler dürfte laut "tz" dennoch bald vor einem Wechsel nach München stehen. Bayern- und Spielerseite seien sich "weitgehend über einen Wechsel einig". Es stünden nur noch die Leverkusener Verantwortlichen mit ihrem Veto im Weg. 

Darauf lassen auch Aussagen von FCB-Chef Karl-Heinz Rummenigge bei "Sky" schließen. Dieser hatte zum ausgerufenen Wechsel-Verbot für Kai Havertz erklärt, er verstehe Bayer-Sportdirektor Rudi Völler: "Den würde ich jetzt auch erst mal nicht verkaufen an seiner Stelle. Jeder Transfer ist ein Drei-Parteien-Geschäft, Wenn eine Partei 'nein' sagt, ist das Thema erledigt."

Havertz kehrt nach seinem Kurz-Urlaub in Griechenland für die beiden EM-Qualifikationsspiele der DFB-Auswahl nach Deutschland zurück. Bundestrainer Joachim Löw hatte den 17-fachen Bundesliga-Torschützen der abgelaufenen Saison zuvor in höchsten Tönen gelobt. 

 

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