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Havertz ein "Mix aus Michael Ballack und Mesut Özil"

Bayern? Real? Völler beendet Spekulationen um Havertz

03.06.2019 08:05
Kai Havertz wechselt vorerst nicht zum FC Bayern
© Getty Images
Kai Havertz wechselt vorerst nicht zum FC Bayern

Bayer Leverkusens Geschäftsführer Rudi Völler hat Kai Havertz als einen der "am meisten umworbenen Spieler in ganz Europa" bezeichnet.

In einem Interview des Fachmagazins "kicker" erklärte Völler, dass Havertz bei Bayer Leverkusen bleibe, sei eine fundamental wichtige Entscheidung gewesen, zumal viele damit nicht gerechnet hätten.

"Ihm sind keine Grenzen gesetzt. Doch bei allem Talent und allen sportlichen Fähigkeiten kommt bei ihm hinzu, dass er ein total geerdeter Mensch geblieben ist", sagte Völler dem Blatt. Die Gefahr, dass er die Bodenhaftung verliere, bestehe laut Völler nicht.

Worte, die man beim FC Bayern mit großer Aufmerksamkeit wahrgenommen haben dürfte. Zuletzt galt der deutsche Rekordmeister immer wieder als heißer Anwärter auf einen Kauf des Youngsters. Im Sommer 2019 wird der Deal jedoch nicht stattfinden.


Mehr dazu: Matthäus rät dem FC Bayern zu Havertz-Transfer im Sommer


Völler sieht Havertz als "einen Mix aus Michael Ballack und Mesut Özil". Vom "Laufstil und der Eleganz wirkt er wie Özil, von der körperlichen Entwicklung, der Robustheit, der Kopfballstärke und der Torgefährlichkeit wie Michael in seinen Topjahren", sagte Völler, der ergänzte: "Er ist ganz klar der deutsche Spieler der kommenden zehn Jahre."

Auch Bundestrainer Löw lobt Havertz

Lob erhielt der Spieler auch vom Bundestrainer. "Mit 19 solch eine Saison zu spielen und 17 Tore zu erzielen ist außergewöhnlich gut", sagte Joachim Löw dem Fachmagazin. "Bei Kai Havertz habe ich mich ... nach dem ersten Training gefragt, ob er schon ein oder zwei Jahre bei uns wäre. Es wirkte, als wenn er mit allen anderen schon immer zusammengespielt hätte. Das habe ich zuvor ganz, ganz selten bei einem Spieler gesehen."

Löw mahnte allerdings auch: "Er wird noch einige Hindernisse überspringen müssen, und die sind hoch. Wir haben in diesen 15 Jahren beim DFB schon viele junge Spieler gesehen, die hochgepusht und hofiert wurden und die dann erst Talsohlen durchschreiten mussten, bis sie zu großen Spielern wurden."

Als Beispiele nannte der Bundestrainer Lukas Podolski, Bastian Schweinsteiger und Miroslav Klose. "Manch andere, die ebenfalls hochtalentiert waren und hoch gehandelt wurden, sind in diesen 15 Jahren nach ein paar Länderspielen nicht mehr aufgetaucht."

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