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Spring-Derby-Turnierchef wünscht sich Amazonensieg

28.05.2019 10:08
Sieg-Kandidatin beim Spring-Derby: Sandra Auffarth
© PIXATHLON/PIXATHLON/SID/
Sieg-Kandidatin beim Spring-Derby: Sandra Auffarth

Zum 90. Deutschen Spring-Derby am Sonntag in Hamburg-Klein Flottbek (13:45 Uhr) wünscht sich Turnierchef Volker Wulff einen Erfolg einer Amazone.

"Es wäre phänomenal, wenn wir bei diesem Jubiläumsderby eine Frau als Siegerin feiern könnten", sagte der 62-Jährige vor dem Beginn des traditionsreichen Meetings am Mittwoch in der Hansestadt.

Mögliche Kandidatinnen sind die ehemalige Vielseitigkeits-Weltmeisterin Sandra Auffarth (Ganderkesee), die mit La Vista schon im vergangenen Jahr den dritten Platz belegte. Auch Lokalmatadorin Janne Friederike Meyer-Zimmermann gilt als Sieganwärterin. Wulff weiß aber auch: "Es wird schwer für die Damen, wir haben ein derby-erfahrenes Starterfeld."

Denn immer noch gilt der mit 1230 Metern längste Springparcours der Welt mit 17 Naturhindernissen als beispiellose Herausforderung. Seit 1920 gelang es lediglich 157 Teilnehmern, fehlerlos die Ziellinie zu kreuzen. Viermal erst ging das "Blaue Band" an eine Reiterin, zuletzt 1975 an Caroline Bradley aus Großbritannien.

Doch auch ohne einen Amazonensieg 2019, da ist sich Wulff sicher, wird das Spring-Derby nichts von seiner Attraktivität einbüßen: "Es ist und bleibt eine Veranstaltung, die ihresgleichen sucht in Europa."

Ähnliches lässt sich über das Dressur-Derby sagen, das am Sonntag (11:00 Uhr) zum 61. Mal entschieden wird. Auch der Modus im Dressur-Viereck ist sehr speziell: Alle drei Finalisten müssen sich auch auf den beiden Pferden ihrer Konkurrenten den Wertungsrichtern stellen.

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