Anzeige
powered by Motorsport im Netz: F1 News, MotoGP, DTM, WEC und mehr

Routinier freut sich über Duelle mit jüngeren Fahrern

Rossi lobt die jungen Wilden: "Gut für die Motivation"

26.05.2019 10:24
Valentino Rossi schöpft Motivation aus den Duellen mit jüngeren Fahrern
© Getty Images
Valentino Rossi schöpft Motivation aus den Duellen mit jüngeren Fahrern

Vor nicht allzu langer Zeit gehörte auch Marc Márquez noch zu den jungen wilden in der MotoGP-Rennserie. Im Alter von 20 Jahren stieg er 2013 als Moto2-Weltmeister auf und holte mit Honda in der Königsklasse aus dem Stand den Titel. Vier weitere folgten, doch nun merkt der Spanier, dass der Druck der nachfolgenden Generation steigt.

In Jerez machte ihm MotoGP-Rookie Fabio Quartararo den Titel als jüngster Pole-Setter streitig. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag war Márquez in der Pressekonferenz nach dem Qualifying beziehungsweise Rennen der älteste Fahrer. Auch wenn ihm die jüngere Generation noch nicht wirklich gefährlich wird, kommt sie doch in jedem Fall näher.

Neun der insgesamt 21 Gegner von Márquez im aktuellen MotoGP-Feld sind jünger als er. Einer von ihnen, Alex Rins (Suzuki), hat ihn in diesem Jahr auch schon im Rennen besiegt. Für Valentino Rossi (Yamaha) ein allzu bekanntes Gefühl, immerhin ist er mit 40 Jahren der älteste Pilot im Fahrerfeld der Königsklasse von 2019.

"Ich war auch 20 Jahre alt, als ich in die 500er-Klasse aufgestiegen bin", erinnert er sich. "Meine Konkurrenten waren damals 32, 33 Jahre alt. Irgendwann dreht sich das Blatt."

Márquez will Rossi nacheifern 

Wenn einer weiß, was es braucht, um der jungen Konkurrenz die Stirn zu bieten, dann der "Doktor", der auch mit 40 Jahren noch aufs Podium stürmen kann.

Rossi rät: "Man muss ruhig bleiben und versuchen, von den positiven Seiten der jüngeren Fahrer zu lernen. Sie sind normalerweise sehr, sehr stark, oft stärker als die Älteren wie ich. Klar ist das eine Herausforderung, aber auch gut für die Motivation." Nicht umsonst trainiert er selbst regelmäßig mit dem Nachwuchs seiner VR46-Akademie.

Auch deshalb ist der Italiener 20 Jahre nach seinem Aufstieg noch immer konkurrenzfähig. Ein Beispiel, dem Márquez folgen will. "Jetzt würde ich sagen, dass ich noch so lange fahre, bis mich jemand vom Motorrad schubst", antwortete er kürzlich auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, seinen 40. Geburtstag in der MotoGP zu feiern.

 

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige