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Wittmann startet in Zolder von der Pole Position

18.05.2019 11:11
Wittmann startet im dritten Lauf von der Pole Position
© PIXATHLON/PIXATHLON/SID/
Wittmann startet im dritten Lauf von der Pole Position

BMW-Pilot Marco Wittmann setzt sich wie schon in Hockenheim auch in Zolder im Qualifying am Samstag durch: Der zweimalige Meister holt mit einer Bestzeit von 1:21.307 Minuten vor Audi-Pilot Rene Rast (+0,042) und seinen Marken-Kollege Bruno Spengler (+0,307) und Rookie Sheldon van der Linde (+0,437) die zwölfte Pole-Position seiner Karriere.

"Die Pole sind drei Punkte", jubelt Wittmann, der seine Führung in der Gesamtwertung damit auf sechs Punkte auf Robin Frijns (5./+0,604) ausbaut, bei "Sat.1". "Das ist gut für die Meisterschaft, und auch wichtig, weil Überholen sehr schwierig ist."

Der Sieg ist damit aber noch nicht in trockenen Tüchern, weiß Wittmann: "Der Start ist in der DTM sehr schwierig. Samstag war in Hockenheim top, Sonntag eine Katastrophe. Wir haben viele Änderungen gemacht, die alle gefruchtet haben."

BMW im Qualifying erneut stärker als Audi

Audi-Pilot Rast, der in Hockenheim das zweite Rennen gewann, zeigt sich mit seinem RS 5 ebenfalls zufrieden: "Theoretisch muss das Podium drin sein, die Pace ist da. Wir liegen sehr eng beisammen. Aber Start, Strategie, Reifenmanagement, das sind alles Themen, auf die man achten muss."

Kristallisiert sich bereits ein Duell zwischen Rast und Wittmann um den Titel heraus? "Dass Rene und Marco Wittmann etwas vor den anderen liegen, haben wir schon Hockenheim gesehen, fällt auch Audi-Sportchef Dieter Gass auf. Rast sieht das aber entspannt: "Wir sind im gleichen Hotel, frühstücken zusammen. Also alles gut. Aber wenn's am Ende des Jahres immer noch so aussieht ..."

Eine weitere Parallele zu Hockenheim: BMW präsentierte sich im Qualifying erneut bärenstark. Unter den Top 7 liegen in Zolder nur zwei Audi-Piloten. Mike Rockenfeller, der erst bei Halbzeit ins 20-minütige Qualifying eingriff, hatte Pech und wurde nur 16.

Pech für Rockenfeller

"Die Kupplung ist kaputt", funkte er an seine Phoenix-Audi-Truppe. Gegen ihn wurde von den Rennkommissaren eine Untersuchung wegen durchdrehender Räder, während das Fahrzeug in der Boxengasse aufgebockt ist, eingeleitet. Sie wird nach dem Qualifying behandelt.

Die Aston-Martin-Piloten reihten sich in der zweiten Hälfte des Feldes ein: Jake Dennis, Daniel Juncadella, Paul di Resta und Ferdinand Habsburg belegten die Plätze 13, 15, 17 und 18.

Bei Habsburg, der im Freien Training Probleme hatte und großen Rückstand hatte, musste vor dem Qualifying ein Motorwechsel durchgeführt werden. "Das ganze System ist am Limit, und momentan erwischt es mich ein bisschen", beschreibt er seine schwierige Situation auf 'Sat.1'. "Das ist Pech, aber so ist es eben."

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