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Sorge vor Ausschreitungen wohl zu groß

Keine Lasogga- und Holtby-Verabschiedung beim HSV

17.05.2019 08:58
Im letzten Jahr sorgten einige HSV-Anhänger für hässliche Szenen gegen Spielende
© getty, Lars Baron
Im letzten Jahr sorgten einige HSV-Anhänger für hässliche Szenen gegen Spielende

Der kriselnde Fußball-Zweitligist Hamburger SV verzichtet auf eine größer angelegte Verabschiedung seiner scheidenden Profis vor der Partie gegen den MSV Duisburg (Sonntag ab 15:30 Uhr). 

Die Klubbosse sorgen sich laut "Bild" offenbar vor erneuten Schmäh-Gesängen, Unmutsbekundungen oder Krawallen der eigenen Anhänger schon vor Anpfiff der Partie.

Unter anderem stehen mit Pierre-Michel Lasogga und Lewis Holtby zwei einstige Führungsspieler und besonders polarisierende Akteure vor dem Abschied bei den Rothosen, auch Leihspieler Hee-chan Hwang steht vor seinem letzten Auftritt für den einstigen Bundesliga-Dino.

Ebenfalls abgesagt wurde laut dem Zeitungsbericht eine Stadion-Choreographie. Zum einen gehen die HSV-Verantwortlichen davon aus, dass die sportlich komplett bedeutungslose Partie gegen Absteiger Duisburg extrem schwach besucht werden könnte. Zum anderen gibt es Anlass zur Sorge, dass die Stimmung ähnlich kippen könnte wie vor einem Jahr, als der erste Bundesliga-Abstieg des Vereins feststand.

Damals randalierte eine Gruppe von HSV-Anhängern im eigenen Stadion, schmiss Rauchbomben und zündete verbotene Pyro-Technik. Um ähnliche Vorfälle diesmal zu verhindern, sollen 300 statt der sonst üblichen 100 Polizeibeamten für Sicherheit sorgen.

Insgesamt ist davon auszugehen, dass am Sonntag zwischen dem Nicht-Aufsteiger und dem abgestiegenen Tabellenletzten eines der trübsten Ligaspiele in der Geschichte des Hamburger Volksparkstadions stattfinden wird.

 

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