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Endstation im Achtelfinale

Nach Marathon-Tag: Kohlschreiber und Struff in Rom raus

16.05.2019 21:47
Philipp Kohlschreiber musste sich dem topgesetzten Novak Djokovic geschlagen geben
Philipp Kohlschreiber musste sich dem topgesetzten Novak Djokovic geschlagen geben

Am Marathon-Spieltag des ATP-Masters in Rom sind auch die letzten deutschen Tennisprofis ausgeschieden.

Philipp Kohlschreiber und Jan-Lennard Struff scheiterten am Donnerstag im Achtelfinale, für beide war es das zweite Match innerhalb weniger Stunden.

Kohlschreiber musste sich am Abend dem topgesetzten Serben Novak Djokovic 3:6, 0:6 geschlagen geben, in 1:02 Stunden war der Augsburger chancenlos gegen die Nummer eins der Welt.

Für den Routinier war es schon das dritte Duell mit Djokovic in diesem Jahr. Es wurde das einseitigste: Beim Masters in Indian Wells gewann der Deutsche (6:4, 6:4), beim Masters von Monte Carlo nahm er dem Dominator immerhin einen Satz ab (3:6, 6:4, 4:6).

Noch am Mittag hatte Kohlschreiber sich das Spiel gegen Djokovic mit einer Energieleistung verdient. Der Deutsche gewann sein Zweitrundenmatch gegen Lokalmatador Marco Cecchinato (Nr. 16) mit 6:3, 6:3.

Zu der Terminenge war es gekommen, nachdem am Mittwoch der komplette Spieltag dem Dauerregen zum Opfer gefallen war.

Nishikori zu stark für müden Struff

Struff scheiterte im Achtelfinale an dem an Nummer sechs gesetzten Japaner Kei Nishikori mit 6:3, 6:7 (2:7), 3:6.

Wenige Stunden zuvor war Struff die Revanche gegen den ehemaligen US-Open-Sieger Marin Cilic geglückt. Dabei setzte er sich im Foro Italico mit 6:2, 6:3 gegen den Kroaten durch, gegen den er in der Vorwoche beim Masters in Madrid noch in drei Sätzen verloren hatte.

Zwei Spiele an einem Tag standen auch für zwei Superstars an. Der Schweizer Roger Federer schaltete bei seinem ersten Auftritt in Rom seit drei Jahren den Portugiesen Joao Sousa aus (6:4, 6:3) und kämpfte wenig später auch den Kroaten Borna Coric mit 2:6, 6:4, 7:6 (9:7) nieder.

Der spanische Sandplatzkönig Rafael Nadal bekam es nach seinem 6:0, 6:1 gegen den Franzosen Jeremy Chardy noch mit Nikoloz Basilashvili zu tun und hatte erneut keine Mühe: Den Georgier schlug Nadal mit 6:1, 6:0.

Überraschend ausgeschieden ist dagegen der Österreicher Dominic Thiem, der auch sein viertes Duell mit dem Spanier Fernando Verdasco verlor.

 

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