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Teamchef Steiner "klingt immer sauer"

Haas spielt Ärger nach Kollision in Barcelona herunter

16.05.2019 16:46
Romain Grosjean (l.) und Kevin Magnussen (r.) wissen, wie Teamchef Steiner tickt
© getty, Clive Mason
Romain Grosjean (l.) und Kevin Magnussen (r.) wissen, wie Teamchef Steiner tickt

Haas-Teamchef Günther Steiner war nach dem Rennen in Barcelona mächtig sauer. "Komm zuerst zu mir", funkte der Südtiroler Kevin Magnussen nach der Zieldurchfahrt ins Auto, nachdem dieser zuvor mit Teamkollege Romain Grosjean kollidiert war. Mittlerweile ist der Vorfall aber abgehakt, wie Magnussen meint: "Es gibt keine Probleme", winkt er ab.

Immerhin habe Haas in Spanien sieben Punkte geholt und damit die ersten seit dem Saisonauftakt in Australien. "Von daher war es ein guter Tag", sagt Magnussen. Er möchte den Vorfall nicht dramatisieren: "Am Ende des Tages ist nichts passiert. Ich bin Siebter geworden und habe sechs Punkte geholt."

Anders sieht die Sachlage bei Grosjean aus. Er lag nach der Safety-Car-Phase noch auf Rang sieben, als er von Magnussen angegriffen wurde, woraufhin es zur Berührung kam und der Franzose durch die Auslaufzone musste. Eine Runde später wollte sich Grosjean die Position wiederholen und flog erneut ab. Nach einem dritten Ausritt wurde er am Ende Zehnter.

Das habe aber nichts mit der Kollision zu tun, verteidigt sich Magnussen: "Was zwischen uns passiert ist, hat nicht den Unterschied gemacht", betont er. Grosjean kam direkt hinter ihm wieder auf die Strecke und verlor erst anschließend an Boden. "Es ist nicht so, dass ich ihn von der Strecke geschoben habe und er dann viele Positionen verloren hat", sagt der Däne.

"Selbst wenn er Happy Birthday sagt, klingt er sauer"

Laut Magnussen könne so etwas in der ersten Runde oder nach einem Safety-Car vorkommen. "Es sah härter aus, als es war."

Auch die Reaktion von Teamchef Günther Steiner ist für ihn kein Aufreger: "Günther klingt immer sauer. Das ist normal. Egal, was er sagt", lacht er. "Selbst wenn er Happy Birthday sagt, klingt er sauer."

Konsequenzen soll der Vorfall für die beiden Piloten erst einmal keine haben - sie dürfen weiter frei fahren. "Manchmal will man nicht, dass die Fahrer kämpfen, manchmal dürfen sie. Es ist die Entscheidung von Günther und des Teams, an die wir uns halten", sagt Magnussen. "Aber da hat uns niemand gesagt, dass wir nicht gegeneinander fahren dürfen. Wir sind Rennfahrer und werden dafür bezahlt."

 

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