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Schlagen die Münchner im Sommer zu?

Medien: Bayern hat Kontakt zu Griezmann aufgenommen

15.05.2019 21:56
Antoine Griezmann wird Atlético Madrid im Sommer verlassen
© getty, Denis Doyle
Antoine Griezmann wird Atlético Madrid im Sommer verlassen

Antoine Griezmann hat am Dienstag mit seiner Entscheidung, Atlético Madrid im Sommer verlassen zu wollen, große Spekulationen ausgelöst. Einem spanischen Medienbericht zufolge mischt auch der FC Bayern München im Poker um den Weltmeister mit. Günstig wäre Griezmann aber wohl nicht.

Laut dem spanischen Journalisten Antonio Ruiz von "Cadena Cope" stellt der FC Bayern derzeit die Weichen für neuen Rekord-Transfer. Demnach haben die Münchner bereits die Schwester und Beraterin von Antoine Griezmann, Maud, kontaktiert.

Darüber hinaus sei der deutsche Rekordmeister bereit, 120 Millionen Euro Ablöse an Atlético Madrid zu überweisen. Dieser Betrag ist durch eine Klausel vertraglich festgelegt, die ab dem 1. Juli gültig wird.


Mehr dazu: FC Bayern? Barcelona? Griezmann kündigt Abschied an


Damit nicht genug: Der Bundesliga-Tabellenführer ist zudem der einzige Interessent, der Antoine Griezmanns exorbitante Gehaltforderungen derzeit erfüllen könnte. Demnach müsste der Franzose in München keine Einbußen hinnehmen und könnte dort auch weiterhin ein Jahresgehalt von rund 20 Millionen Euro netto einstreichen.

FC Barcelona zögert noch mit einem Angebot

Neben dem FC Bayern wird vor allem der FC Barcelona mit Antoine Griezmann in Verbindung gebracht. Dort habe man die Entscheidung des Angreifers, Atleti nach fünf gemeinsamen Jahren den Rücken zu kehren, mit Wohlwollen aufgenommen, heißt es weiter. 

Allerdings zögert Barca laut "Cadena Cope" noch mit einem Angebot. Immerhin waren sich die Katalanen schon vor rund einem Jahr mit Griezmann über einen Transfer einig. Kurz vor der WM entschied sich dieser jedoch für einen Verbleib in Madrid.

Javier Tebas, amtierender La-Liga-Präsident, unterstrich derweil, dass in Spanien eigentlich nur zwei Klubs für Griezmann infrage kommen: "Nur Madrid und Barca können die Ablösesumme bezahlen." Real hat dem Vernehmen nach jedoch bereits entschieden, aufgrund der hohen Kosten nicht in den Poker einzusteigen.

 

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