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Messis neuer Kompagnon?

Poker um Millionen! Barca bei Griezmann in der Pole Position

15.05.2019 14:16
Antoine Griezmann steht vor einem Wechsel nach Barcelona
© getty, Gonzalo Arroyo Moreno
Antoine Griezmann steht vor einem Wechsel nach Barcelona

Weltmeister, Europa-League-Sieger, Offensivkünstler: Antoine Griezmann zählt zu den begehrtesten Stürmern in Europa. Nun verkündete der Franzose seinen Abschied von Atlético Madrid. Um künftig an der Seite von Lionel Messi zu zaubern?

Antoine Griezmann sitzt in einem schwarzen T-Shirt vor einer weißen Wand und sagt Dinge, die kein Fan von Atlético Madrid hören will. "Es waren fünf unglaubliche Jahre mit fantastischen Momenten", beginnt er seine Abschiedsrede, der Blick verliert die Kamera: "Ich wollte mich bei allen für die Liebe bedanken."

Doch jetzt zieht der Publikumsliebling mit dem begnadeten linken Fuß weiter, der Transfer dürfte einer der größten des Sommers werden. Der 28-Jährige könnte künftig ein Traumduo mit Lionel Messi bilden, die fixe Ablöse für Griezmann soll zum 1. Juli von 200 auf 120 Millionen Euro sinken. Der FC Barcelona kann solche Summen stemmen und ist der Favorit auf den Transfercoup.

Doch auch Paris St. Germain mit Trainer Thomas Tuchel mischt offenbar mit. 

Griezmann könnte sein Gehalt steigern

"Barca will Griezmann, aber auch PSG betritt die Bühne", schrieb die spanische Zeitung "El Mundo Deportivo" am Mittwoch. Sogar der deutsche Rekordmeister Bayern München gilt immer wieder als möglicher Interessent, doch auf einen Wechsel in die Bundesliga deutet derzeit wenig hin.

Viel mehr dagegen, dass es in La Liga weitergeht. Bereits im Alter von 14 Jahren zog der Stürmer nach Spanien und feierte 2009 sein Profidebüt für Real Sociedad San Sebastian, bevor er 2014 für 30 Millionen Euro zu Atlético wechselte. Unter Trainer Diego Simeone entwickelte sich der 175 Zentimeter große Techniker zum Superstar. Und stieg in die Riege der Topverdiener auf.

Griezmann, der Weltmeister von 2018, der beste Spieler der Europameisterschaft 2016, war im vergangenen Jahr der bestbezahlte französische Sportler. Er kam auf ein Brutto-Gehalt von 33 Millionen Euro, zusammengesetzt aus Grundgehalt, Prämien und Werbeeinnahmen. Sein Einkommen wird der Franzose wohl weiter steigern. Klar ist: Sein künftiger Klub muss ein Millionen-Paket schnüren, um den Stürmer zu überzeugen.

"Ich muss andere Dinge sehen"

Im vergangenen Jahr hatte er seinen Vertrag in Madrid noch mit reichlich Tamm-Tamm bis 2023 verlängert, jetzt sieht er seine Zukunft nicht mehr beim erneuten spanischen Vizemeister. "Ich brauche eine neue Herausforderung. Ich muss andere Dinge sehen", sagte Griezmann, den sicher auch die Chance auf einen Triumph in der Königsklasse reizt. 2016 scheiterte er mit Atlético im Finale am Stadtrivalen Real.

Barcelona baggert schon länger an Griezmann, in diesem Sommer werden die Katalanen ihren Wunschspieler wohl bekommen. Nach dem Champions-League-Desaster gegen den FC Liverpool - Messi und Co. verspielten durch eine 0:4-Niederlage im Rückspiel noch den sicher geglaubten Finaleinzug - könnte der quirlige Angreifer mit den wuscheligen Haaren und dem Henriquatre-Bart ein neues, prägendes Gesicht in dem Starensemble werden.

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