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Tiger Woods von Trump geehrt - Traum von Olympia lebt

15.05.2019 11:34
Tiger Woods (l.) wurde für seinen Sieg beim US Masters geehrt
Tiger Woods (l.) wurde für seinen Sieg beim US Masters geehrt

Golf-Superstar Tiger Woods ist am Montag von US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus für seinen Sieg beim US Masters mit der Freiheitsmedaille ausgezeichnet worden. Trump lobte Woods' "unerbittlichen Willen zu gewinnen, zu gewinnen, zu gewinnen".

"Diese Qualitäten verkörpern den amerikanischen Geist, Grenzen zu verschieben, Limits zu trotzen und stets nach Größe zu streben", sagte Trump weiter. Woods zeigte sich gerührt und dankte seiner Mutter sowie seinen beiden Kindern. "Ihr habt die guten und schlechten Zeiten gesehen, die Höhen und Tiefen", sagte er.

Woods und Trump stehen seit geraumer Zeit in Kontakt. Der 43 Jahre alte Champion, der mit dem Masters-Triumph in Augusta sein Comeback gekrönt hatte, lebt unweit von Trumps Golfklub Mar-a-Lago in Palm Beach/Florida. Beide haben öfter gemeinsam gegolft, zuletzt im Februar. 

Trump hatte bereits unmittelbar nach Woods' Erfolg Mitte April wie üblich via Twitter mitgeteilt, ihm die Freiheitsmedaille, die höchste zivile Auszeichnung der USA, verleihen zu wollen. 

Besuche von erfolgreichen Sportlern beim Präsidenten sind in den Vereinigten Staaten üblich, unter dem umstrittenen Trump verzichteten aber einige auf diese Ehre. Unter anderem lehnten die Basketballer der Golden State Warriors ein Treffen ab.

Tiger Woods will zu den Olympischen Spielen

Nach seinem Erfolg bei den Masters peilt Woods einen Start bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio an.

"Würde ich gerne bei Olympia mitspielen? Ja, ich habe noch nie an Olympischen Spielen teilgenommen, und ich bin mir sicher, dass ich mit 43 Jahren nicht mehr viele Möglichkeiten dazu haben werde", sagte Woods vor den am Donnerstag beginnenden US PGA Championships. Der frisch gebackene Masters-Sieger würde sich freuen, "wenn ich Teil des Teams wäre".

Um sich für Tokio zu qualifizieren, muss Woods zum Stichtag 22. Juni 2020 unter den Top 15 der Welt und den vier besten US-Amerikanern rangieren. Derzeit liegt der 15-malige Major-Sieger auf Platz sechs in der Welt.

Rory McIlroy will auch zu den Spielen 2020

Auch Rory McIlroy aus Nordirland kündigte an, es sei "wahrscheinlich", dass er in Japan am Abschlag stehen wird, und es wäre "eine großartige Erfahrung".

Woods strebt auf dem anspruchsvollen Kurs auf Long Island seinen fünften Titelgewinn bei der Championship nach 1999, 2000, 2006 und 2007 an. Mit seinem 82. Erfolg auf der US-Tour würde er zudem die Bestmarke von Sam Snead einstellen und könnte mit dem Gewinn der Wanamaker Trophy an die Spitze der Weltrangliste zurückkehren.

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