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Ferrari strauchelt in langsamen Abschnitten

Angst vor engen Kurven: Geht Ferrari in Monaco leer aus?

14.05.2019 16:15
In Barcelona war Ferrari bereits langsam - Ist man damit in Monaco chancenlos?
© getty, Dan Mullan
In Barcelona war Ferrari bereits langsam - Ist man damit in Monaco chancenlos?

Der dritte Sektor in Barcelona gilt bereits als Vorgeschmack auf das kommende Formel-1-Rennen in Monaco. Wer in dem kurvigen Streckenabschnitt in Spanien schnell ist, der sollte auch für den Straßenkurs im Fürstentum nicht so schlecht aufgestellt sein. Schlechte Nachrichten sind das für Ferrari, denn die Scuderia war im letzten Sektor am Wochenende nur die dritte Kraft.

Zum Vergleich: Valtteri Bottas war in Barcelona im Qualifying mit einer Sektorenzeit von 25,878 Sekunden der schnellste Mann. Charles Leclerc fehlten mehr als sechs Zehntel auf den Finnen, Sebastian Vettel sogar mehr als sieben. Und neben den beiden Silberpfeilen waren in diesem Streckenabschnitt auch die beiden Red-Bull-Piloten in der Qualifikation schneller als Ferrari.

Tatsächlich war es in dieser Saison bislang so, dass der Ferrari SF90 vor allem auf langen Geraden Vorteile hatte. Doch davon gibt es in Monaco keine. Wird die Scuderia dort im Normalfall also nicht einmal um das Podium kämpfen? "Ich denke, dass Monaco eine ganz andere Strecke als Barcelona ist", versucht sich Teamchef Mattia Binotto in Optimismus.

Binotto macht Ferrari Hoffnung

Der Scuderia-Boss erklärt, dass man dort mit einem ganz anderen Set-up als in Barcelona fahren wird. "Die Reifenmischungen werden anders sein", ergänzt Binotto außerdem. Kamen in Spanien noch die drei härtesten Pirelli-Mischungen zum Einsatz, werden es in Monaco die drei weichsten sein. Binotto erklärt: "Ohne Frage wird Abtrieb in Monaco so hilfreich wie hier in Barcelona sein."

"Aber ich denke, dass sich unsere Piloten in Monaco trotzdem gut schlagen werden", so Binotto. Zudem habe man in Spanien vorher noch zwei "wichtige" Testtage zur Vorbereitung auf Monaco. Nach den ersten fünf Saisonrennen liegt Ferrari in der Konstrukteurs-WM bereits 96 Punkte hinter Mercedes. In der Fahrer-WM liegen Vettel und Leclerc sogar noch hinter Red-Bull-Pilot Max Verstappen nur auf den Plätzen vier und fünf.

 

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