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Test in Barcelona als Hoffnung

Findet Renault mit einem "Aktionsplan" in die Spur?

14.05.2019 11:31
Renault fährt in der Formel 1 bislang hinterher
© getty, Charles Coates
Renault fährt in der Formel 1 bislang hinterher

Das Renault-Team setzt große Hoffnungen in den kommenden Formel-1-Test in Barcelona. Dort will das Team einen Aktionsplan schmieden, um den "schädigenden" Saisonstart möglichst schnell hinter sich zu lassen. Denn statt den Abstand zu den Topteams zu schließen, rutschte das Team in den ersten Rennen immer weiter zurück.

Eine Mischung aus Pech, einigen Zwischenfällen und schwächelnder Zuverlässigkeit führten zum achten WM-Rang. Teammanager Cyril Abiteboul glaubt, dass der kommende Test in Barcelona am Dienstag und Mittwoch essentiell für die Rehabilitation des Teams sein werde.

Er hofft, dass die Werksmannschaft schnellstmöglich herausfindet, was getan werden muss, um die Performance zu verbessern. Besonders der Doppelausfall in Bahrain habe der Truppe psychisch zugesetzt, gibt der Franzose zu.

"Ich denke, wir wurden durch die Zuverlässigkeitsprobleme ein wenig aus der Bahn geworfen, das hat die Dynamik im Team ein wenig gebrochen", kommentiert er gegenüber "Motorsport-Total.com". "Und ehrlich gesagt ist das sehr wichtig in einem Sport, der über 1.000 Mitarbeiter inklusive zwei Piloten umfasst."

Das habe den Schaden im Team verursacht, lokalisiert Abiteboul die Problemquelle. Hinzukommt außerdem, dass Renault mehrfach auf Nummer sichergehen musste. "Der Test in Barcelona wird wichtig sein, um ein paar Elemente zu beurteilen."

Performance soll wiederhergestellt werden

Das Team werde außerdem versuchen, einen Teil der Performance wiederherzustellen, der aufgrund der Zuverlässigkeit geopfert werden musste. "Wenn das passiert, basierend auf den Ergebnissen und Analysen aus den ersten fünf Rennen, aber auch von den Tests in Barcelona, dann werden wir eine klare Beurteilung über die Situation treffen können."

Noch wichtiger aber sei ein "klarer Aktionsplan", was in den nächsten Schritten erfolgen müsse, so der Teammanager. Er steht bereits stark unter Druck, da das Team auch im vierten Jahr nach dem Wiedereinstieg nicht um Podestplätze mitkämpfen kann.

In Spanien wurde eine neue Motor-Ausbaustufe für Nico Hülkenberg und Daniel Ricciardo eingeführt, um Zuverlässigkeitsprobleme aus der Welt zu schaffen, aber auch die Performance zu erhöhen, indem aggressivere Motormodi länger genutzt werden können.

Balance und Reifen machen Renault Sorgen

Allerdings änderten diese Updates wenig am Ausgang des Rennen, da die Piloten vor allem mit den Reifen Probleme hatten. Weder Ricciardo noch Hülkenberg schafften es in die Top 10. "Der Motor ist mehr oder weniger wieder dort, wo er zu Beginn des Jahres war, nachdem wir an der Zuverlässigkeit gearbeitet haben", erklärt Abiteboul.

Die Fahrer hätten in Spanien aber vor allem mit der Balance und den Reifen zu kämpfen gehabt, schildert er. "Das ist absolut keine Ausrede. Das ist auch ein Problem, an dem wir im Test arbeiten müssen." Renault müsse die Chassis-Seite besser verstehen, um herauszufinden, was bei den Reifen funktioniert.

"Mittel- und langfristig müssen wir die Dinge anders angehen, weil das, was wir im Moment machen, unseren Abstand zu den Topteams nicht verringert. Das ist eher ein langfristiges Ziel, aber es gibt keinen Grund, warum wir nicht jetzt schon Schritte dahingehend einleiten sollten."

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