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RUSADA fordert drastische Änderungen im russischen Verband

13.05.2019 21:17
RUSADA fordert drastische Veränderungen bei RUSAF
RUSADA fordert drastische Veränderungen bei RUSAF

Die russische Anti-Doping-Agentur (RUSADA) hat drastische Veränderungen im seit November 2015 vom Weltverband IAAF ausgeschlossenen nationalen Leichtathletik-Verband RUSAF gefordert.

RUSADA-Chef Juri Ganus wandte sich mit einem Brief an Russlands Olympisches Komitee (ROC) mit der Bitte um Hilfe bei der sofortigen Umsetzung der dringenden Maßnahmen, um die Suspendierung bis Olympia 2020 aufzuheben.

Unter anderem forderte Ganus, dass praktisch das komplette RUSAF-Personal inklusive Präsident Dmitri Schljachtin und sämtlicher Trainer entlassen und ausgetauscht wird. "Wenn der Verband so weiterarbeitet wie derzeit, gibt es nur kleine Chancen, dass die Leichtathleten des Landes bei Olympia 2020 ohne Restriktionen teilnehmen dürfen", schrieb Ganus: "Angesichts der schnell ablaufenden Zeit bis zu den Spielen in Tokio ist eine Menge Arbeit in Kooperation mit der IAAF zu erledigen, um den Leichtathletik-Verband zu reorganisieren."  

Die RUSAF war wegen des russischen Dopingskandals ausgeschlossen. Russische Sportler dürfen erst nach Prüfung durch die IAAF an internationalen Wettbewerb teilnehmen. Allerdings nicht als Vertreter Russlands, sondern als sogenannte "Neutrale Athleten". In der vergangenen Woche war dem als neutral zugelassenen Sprinter Igor Obraszow nach einem positiven Dopingtest die Startberechtigung entzogen worden.

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