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PSG pocht angeblich auf Rückkehr

Neuer Trapp-Deal würde Frankfurt 20 Mio. kosten

15.05.2019 10:16
Kevin Trapp könnte Eintracht Frankfurt schon bald wieder verlassen
© getty, Alex Grimm
Kevin Trapp könnte Eintracht Frankfurt schon bald wieder verlassen

Nachdem er seinen Stammplatz im Tor von Paris Saint-Germain verloren hatte, kehrte Kevin Trapp im Sommer 2018 zu seiner alten Liebe Eintracht Frankfurt zurück. Bei den Hessen überzeugte Trapp auf ganzer Linie, ob der Keeper bleibt, steht jedoch in den Sternen. Ein Problem könnte wieder einmal das Geld sein.

Stand jetzt muss sich Eintracht Frankfurt für die kommende Saison einen neuen Torhüter suchen. Am 30. Juni endet der Leihvertrag mit Kevin Trapp und Paris Saint-Germain. Die Hessen würden den Nationalspieler gerne halten, doch PSG will den Keeper angeblich unbedingt zurück. 

Dank der guten Leistungen des Schlussmanns soll bei PSG-Coach Thomas Tuchel und Co. die Erkenntnis gereift sein, Trapp wieder zur Nummer eins zu befördern. Das berichtet der französische TV-Sender "Téléfoot". 

In der laufenden Spielzeit wechselten sich Altstar Gianluigi Buffon und Eigengewächs Alphone Aréola im Kasten der Pariser ab, Tuchel will das Hin und Her jedoch zur kommenden Saison beenden und für klare Verhältnisse sorgen.

"Wir können so nicht weitermachen", sagte Tuchel über das Wechselspiel zwischen Aréola und Buffon: "Wir sind der erste Klub in der Fußballgeschichte, der das so gehandhabt hat. Aber auf dieser besonderen Position brauchst du Vertrauen und Automatismen."


Mehr dazu: Thomas Tuchel beendet Torhüter-Rotation bei PSG


Buffons Zeit am Eiffelturm nähert sich laut übereinstimmenden Medienberichten dem Ende, Areola könnte mit Trapp um die Vorherrschaft im Tor fighten. Was zudem für eine Rückkehr nach Paris spricht: PSG muss sich aufgrund möglichen Verstößen gegen das Financial Fairplay auf dem Transfermarkt zurückhalten. Trapp wäre ein "Neuzugang" zum Nulltarif.

Trapp selbst bevorzugt hingegen offenbar einen Verbleib in Frankfurt. "Es gibt nur positive Argumente. Also ich wüsste auch nicht, was dagegen spricht", sagte der 28-Jährige angesprochen auf seinen Verbleib in einem Interview mit "Hit Radio FFH".

Trapp-Deal könnte Frankfurt 20 Mio. kosten

Der Haken: Ein fixer Transfers des Keepers könnte Frankfurt teuer zu stehen kommen. Laut "Bild" könnte auf die Hessen ein Paket mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 20 Millionen Euro zukommen. Dies würde sowohl die Ablöse als auch das Gehalt für einen möglichen Dreijahres-Vertrag beinhalten.

Eine stolze Summe, die die Adler wohl nur stemmen könnten, wenn sie sich entweder für die Champions League qualifizieren oder aber zusätzliche Millionen durch die Verkäufe von Leistungsträgern einnehmen würden. 

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