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VfB-Coach Heynen geht ohne Meistertitel

BR Volleys ringen Friedrichshafen nieder

12.05.2019 18:53
Die BR Volleys feiern die dritte Meisterschaft in Folge
Die BR Volleys feiern die dritte Meisterschaft in Folge

Zum dritten Mal in Folge haben sich die BR Volleys in der Finalserie der Volleyball-Bundesliga gegen Rekordpokalsieger VfB Friedrichshafen durchgesetzt und VfB-Trainer Vital Heynen damit den Meistertitel zum Abschied verwehrt.

Die Berliner gewannen in einem dramatischen Fünf-Satz-Krimi am Bodensee mit 3:2 (25:17, 25:21, 19:25, 23:25, 16:14) und entschieden die Best-of-five-Serie mit 3:2 für sich.

Vor 3.810 Zuschauern dominierten die Gäste zunächst die Partie, Friedrichshafen geriet mit 0:2 in Rückstand. Doch die Häfler kämpften sich zurück und glichen aus. Im Tiebreak erarbeiteten sich die Berliner früh einen leichten Vorsprung, verspielten diesen aber, so dass sich bis zum Ende ein offener Schlagabtausch entwickelte. Nationalspieler Moritz Reichert verwandelte den Matchball.

Damit kassierte Friedrichshafen ausgerechnet im Finale die erste Heimniederlage in den Playoffs. Heynen, der 2016 von Trainerlegende Stelian Moculescu übernommen hatte, scheiterte damit auch im dritten Anlauf an den Berlinern.

In den vergangenen beiden Jahren hatte der Belgier, der auch die polnische Nationalmannschaft betreut, mit seinem Team ebenfalls den Kürzeren gezogen. 

MTV Stuttgart feiert Meistertitel bei den Damen

Für Berlin war es bereits der vierte Meistertitel in Folge und der zehnte insgesamt. Zuletzt holte der VfB in der Saison 2014/15 den Meistertitel. Unter Heynen holte Friedrichshafen aber dreimal nacheinander den Pokalsieg.

Heynen, der die polnischen Volleyballer 2018 zum WM-Titel führte, will sich in Zukunft ganz auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio konzentrieren und gibt sein Vereinsengagement daher auf. Sein Nachfolger beim VfB wird Österreichs Nationalcoach Michael Warm. 

Am Samstag hatten die Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart ihren Finalfluch gebrochen und im fünften Anlauf den ersten Meistertitel geholt.

Gegen Titelverteidiger und Pokalsieger SSC Palmberg Schwerin gewann der Vizemeister der vergangenen vier Jahre das entscheidende fünfte Spiel der Finalserie 3:2 (25:12, 25:20, 14:25, 24:26, 15:11).

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