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Stuttgart feiert ersten Meistertitel im fünften Anlauf

11.05.2019 20:47
Die Stuttgarterinnen (v.) gewannen gegen Schwerin
Die Stuttgarterinnen (v.) gewannen gegen Schwerin

Die Volleyballerinnen von Allianz MTV Stuttgart haben ihren Finalfluch gebrochen und im fünften Anlauf den ersten Meistertitel geholt. Gegen Titelverteidiger und Pokalsieger SSC Palmberg Schwerin gewann der Vizemeister der vergangenen vier Jahre das entscheidende fünfte Spiel der Finalserie 3:2 (25:12, 25:20, 14:25, 24:26, 15:11).

"Ich habe ein wundervolles Team", sagte Trainer Giannis Athanasopoulos im Gespräch mit "Stuttgarter Zeitung"/"Stuttgarter Nachrichten", nachdem der Hauptrundensieger den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte perfekt gemacht hatte: "Immer, wenn sie am Boden lagen, sind die Spielerinnen wieder aufgestanden. Sie haben stets an sich geglaubt. Fantastisch!"

Geschäftsführer Aurel Irion war erleichtert: "Es wäre tragisch gewesen, wenn wir wieder Zweiter geworden wären. Und trotzdem waren drei Wunder nötig, um den SSC Schwerin dreimal zu schlagen." Außenangreiferin Julia Schaefer, die sich im vierten Spiel einen Wadenbeinbruch zugezogen hatte, unterstützte den MTV in der Halle: "Ich habe versucht, dem Team so viel Energie wie möglich mitzugeben. Jetzt bin ich deutscher Fraktur-Meister."

Die beiden besten Teams der laufenden Saison standen sich zum dritten Mal nacheinander in der Finalserie gegenüber, Schwerin hatte zweimal die Nase vorn. Zuvor war Stuttgart zweimal am Dresdner SC gescheitert (2015, 2016). Im aktuellen Finale gab es nur Heimsiege. Die von Bundestrainer Felix Koslowski betreuten Schwerinerinnen verpassten den 13. Meistertitel der Vereinsgeschichte.

 

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