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Márquez-Aus in Austin: Problem mit der Motorbremse

02.05.2019 18:37
Trotz technischer Probleme:  Marc Márquez nimmt das Aus in Austin weiter auf seine Kappe
© getty, Mirco Lazzari gp
Trotz technischer Probleme: Marc Márquez nimmt das Aus in Austin weiter auf seine Kappe

"Natürlich war es ein frustrierender Sonntag", blickt Marc Márquez auf den Grand Prix der USA zurück. Dort führte er das Rennen bereits mit einem Vorsprung von fast vier Sekunden an, bis er in der neunten Runde in Kurve 12 ausrutschte und zu Boden ging. Fast sicher geglaubte 25 WM-Punkte waren auf einen Schlag weg. "Für mich ist wichtig, dass wir mit dem Team gemeinsam verstanden haben, warum ich gestürzt bin."

"Ich bin sehr gut gefahren und hatte ein gutes Vertrauen zum Motorrad. Der Sturz war schwierig zu verstehen. Nachdem wir viel analysiert haben, haben wir es verstanden." Knapp drei Wochen später nimmt Márquez den Crash immer noch auf seine Kappe: "Es war mein Fehler, denn ich bin gestürzt." Trotzdem deutet er an, dass ein technischer Grund zu dem Sturz geführt hat.

"Im Laufe des Wochenendes hatten wir kleine Probleme, die wir lösen mussten. Dieses kleine Problem bestand auch im Rennen. Austin ist eine Strecke mit seltsamen Kurven, die im ersten Gang gefahren werden. Zum ersten Mal in diesem Jahr gab es diese Art von Kurven. "Für mich war schwierig zu verstehen, warum ich gestürzt bin, denn ich bin sehr gut gefahren - so wie in Argentinien. Den Sturz habe ich nicht erwartet."

Es gab ein Problem mit der Motorbremse

Honda schickte alle vier Motorräder, auch jene von Jorge Lorenzo, nach Japan, um die Gründe für die technischen Probleme zu verstehen. Einerseits sprangen in Argentinien und in den USA Ketten ab, andererseits schied Lorenzo in Austin wegen eines Elektronikdefekts aus. Und auch der Crash bei Márquez hatte etwas mit der Elektronik zu tun. Es lag an der Motorbremse.

"Dieses kleine Problem gab es schon in Argentinien. Sie haben für Austin etwas verändert und man ist davon ausgegangen, dass es gelöst war. Das war aber nicht der Fall", so Márquez. "Wir haben das im Team dann gründlich analysiert und haben verstanden, dass es einen Auslöser für diesen Sturz gab. Ich kann nicht im Detail sagen was es war, aber es gab eine Ursache dafür. In manchen Runden trat das auf, in anderen nicht. Das Wichtigste ist, dass wir dieses Problem gelöst haben."

Stefan Bradl testete in der Pause seit Austin in Misano. Honda probierte dort neue Lösungen aus. Die Ergebnisse sollen positiv sein. "Es sieht danach aus, dass das Problem gelöst ist", sagt Márquez und stellt sich vor sein Team: "Es waren erst drei Rennen in diesem Jahr und der Motor ist neu. Manchmal gibt es eben ein Problem. Wichtig ist, dass wir nach einem Fehler, einer Nullrunde, trotzdem nur neun Punkte hinter dem WM-Führenden sind. Das ist nichts."

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