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Köln verpasst EHL-Triumph, Bronze für Mannheimer HC

22.04.2019 17:08
Rot-Weiss Köln kassiert im EHL-Finale eine 0:4-Pleite
© PIXATHLON/PIXATHLON/SID/
Rot-Weiss Köln kassiert im EHL-Finale eine 0:4-Pleite

Der deutsche Hockey-Vizemeister Rot-Weiss Köln hat den zweiten Titelgewinn in der Euro Hockey League (EHL) verpasst.

Im Endspiel des Finalturniers in Eindhoven unterlag der Champion von 2016/17 dem Premierenfinalisten Waterloo Ducks HC mit 0:4 (0:0). Die Belgier hatten im Halbfinale schon den Mannheimer HC (3:1 im Shootout) bezwungen.

Der 19 Jahre alte Belgier William Ghislain (41.) brachte die Ducks in Führung, gegen aufgerückte Kölner legten Gauthier Boccard (57./Strafecke), Maxime Bertrand (60.) und Quentin van Lierde (60.) in den Schlussminuten nach. Der achtmalige deutsche Meister tat sich im Angriff über die gesamte Spielzeit schwer und ließ die wenigen guten Chancen ungenutzt.

Im kleinen Finale sicherte sich der Mannheimer HC durch ein 3:1 (0:0) gegen Real Club de Polo Barcelona die Bronzemedaille und feierte damit den größten internationalen Erfolg der 112-jährigen Vereinsgeschichte. Für Mannheim traf der argentinische Rio-Olympiasieger Gonzalo Peillat zweimal nach einer Strafecke (33./51.) sowie Timm Haase (54.). Der deutsche Rekordmeister Uhlenhorst Mülheim war im Viertelfinale gegen Mannheim ausgeschieden.

Bei der letzten Ausgabe des EuroHockey Club Cup der Frauen gewann in Amsterdam auch der Club an der Alster Bronze. Der deutsche Meister bezwang Titelverteidiger HC Den Bosch 2:1 (1:1).

 

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