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Umworbener Coach kommt vom Linzer ASK

Wolfsburg statt Stuttgart: Glasner wechselt zum VfL

23.04.2019 12:29
Oliver Glasner wird bei VfL Wolfsburg und VfB Stuttgart gehandelt
Oliver Glasner wird bei VfL Wolfsburg und VfB Stuttgart gehandelt

Oliver Glasner beerbt zur kommenden Saison Bruno Labbadia als Trainer beim VfL Wolfsburg. Der Österreicher unterschrieb bei den Niedersachsen einen Dreijahresvertrag bis 2022, dies teilte der VfL am Dienstag mit.

Glasner wechselt vom Linzer ASK zu den Wölfen. Labbadia, der den Klub 2018 vor dem Abstieg gerettet hatte, kündigte im März an, seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen.

"Der Wechsel in die deutsche Bundesliga ist eine große Herausforderung, auf die ich mich sehr freue und der ich mich sehr gerne stelle", sagte der neue VfL-Coach. Er wolle mit den Wolfsburgern in den kommenden Jahren "erfolgreichen und attraktiven Fußball spielen".

"Zudem sind die Bedingungen in Wolfsburg hervorragend, so dass für mich schnell klar war, dass ich diese Aufgabe gerne annehmen möchte“, sagt Glasner, der dank einer Ausstiegsklausel zu den Wölfen wechseln kann.

"Wir haben uns mit Oliver Glasner bereits länger beschäftigt und seine beeindruckende Arbeit in Linz aufmerksam verfolgt. Die Gespräche mit ihm haben die positiven Eindrücke, die wir bis dahin von ihm hatten, bestätigt und uns das sichere Gefühl gegeben, dass er die richtige Wahl ist", begründete VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke den Transfer.

Oliver Glasner war angeblich auch beim VfB Stuttgart im Gespräch

Der 44-jährige Österreicher hat sich in seiner österreichischen Heimat einen Ruf als Coach mit klarer Spielidee erarbeitet, der junge Spieler weiterentwickeln kann. In seinen vier Jahren in Linz führte er den LASK zunächst zurück in die erste Liga. 

Nach Platz vier im Premierenjahr sind die Linzer momentan Zweiter hinter Serienmeister Red Bull Salzburg.

Im Kampf um Glasner sollen sich die Niedersachsen gegen mindestens einen weiteren Bundesligisten durchgesetzt haben. Den "Stuttgarter Nachrichten" zufolge beschäftigte sich auch VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger intensiv mit Glasner.

 

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